Aktuelles

Überraschung beim "SSV-Blitzturnier": B-Klassist TV Gundelfingen setzt sich am Ende vor der SSV und dem FC Lauingen 2 durch

 

Mit einer kleinen Überraschung endete am Sonntagnachmittag das "Fußball-Blitzturnier" unserer SSV Dillingen im Donaustadion zum Abschluss der Sommervorbereitung. Unsere ersatzgeschwächte Elf konnte das Auftaktspiel gegen den gleichklassigen FC Lauingen 2 nach einer interessanten, hartumkämpften Partie mit vielen Torchancen hüben wie drüben zunächst noch knapp mit 1:0 für sich entscheiden, Alexej Wachowski vollstreckte Alexander Kinders Vorlage in der 35. Spielminute zum spielentscheidenden Treffer.

Seinen ersten, aber auch einzigen Zähler sicherte sich der FCL 2 dann im darauffolgenden Match gegen den späteren Turniersieger TV Gundelfingen, das mit einem 2:2-Remis endete. Tobias Nicklaser hatte den B-Klassisten zunächst in Führung geschossen (11.), bereits sechs Minuten später aber glich Mathias Holz wieder aus. Julian Ciechomski (24.) traf erneut für den TVG, den Endstand besorgte Philipp Schachner für die Mohrenstädter per Foulelfmeter (41.).

Unser Spielertrainer Andreas Mayer gab dann im "Finale" vorwiegend Akteuren aus unserer Zweiten Mannschaft eine Chance. Der TV Gundelfingen nutzte die Gunst der Stunde und sicherte sich durch Treffer von Spielertrainer Thomas Mödinger (22.) und ein unglückliches Eigentor von Maximilian Kuhn sechs Minuten später schlussendlich auch verdient den Turniersieg.

 

SSV Dillingen - FC Lauingen 2 1:0

SSV: Körber; Gerin, Riedinger, Sakowrjaschin, Kuhn, Bauer, Bulut Kaya, Ruchti, Wachowski, Kinder, Gazmend Nuraj
Schiedsrichter: Ricardo Scholz (TSV Nördlingen)
Zuschauer: 30
Tor: 1:0 (35. Minute) Wachowski

 

FC Lauingen 2 - TV Gundelfingen 2:2

 

SSV Dillingen - TV Gundelfingen 0:2

SSV: Padberg; Frömel (27. Gerin), Riedinger, Sakowrjaschin (42. Ruchti), Christopher Lutz, Alexander Hermann, Bulut Kaya, Heindel (27. Kuhn), Gazmend Nuraj (33. Wachowski), Kinder, Lösch
Schiedsrichter: Clemens Willner (FC Mertingen)
Zuschauer: 30
Tore: 0:1 (22.) Mödinger, 0:2 (28.) Kuhn (Eigentor)

 

Endtabelle:
1. TV Gundelfingen 4 Punkte, 4:2 Tore
2. SSV Dillingen 3 Punkte, 1:2 Tore
3. FC Lauingen 2 1 Punkt, 2:3 Tore

Unsere Erste Mannschaft scheitert im Viertelfinale des Kreis-Totopokals - 0:3-Niederlage beim FC Mindeltal - Achillessehnenriss bei Tamás Balogh

 


Der Dauerregen passte bestens ins Bild des für uns mehr als tristen Spielverlaufs, denn unsere SSV musste ihren Pokalauftritt auf dem schmucken Sportgelände in Kemnat teuer bezahlen, das Viertelfinal-Aus trat komplett in den Hintergrund. Die ersten gut 30 Minuten ließen unsere zu diesem Zeitpunkt deutlich überlegenen Mannen Ball und Gegner laufen, der FC Mindeltal jedoch agierte defensiv taktisch geschickt und ließ lediglich zwei ungenutzte Großchancen durch Bastian Griechbaum und Tamás Balogh (Bild) zu. Dann jedoch nahm das Unheil für unser Team seinen Lauf: Zunächst musste Spielertrainer Andreas Mayer früh mit muskulären Problemen vom Feld, noch schlimmer erwischte es einige Zeit später jedoch seinen neuen Abwehrchef Balogh, der sich ohne Fremdeinwirkung die Achillessehne riss, operiert werden muss und mehrere Monate ausfällt. Doch damit nicht genug, denn der Ungar fiel in dieser Situation mit der Hand auf den Ball und verursachte so einen Freistoß, den Dominik Drescher aus gut 25 Metern mit Aluminiumunterstützung unhaltbar versenkte (42. Spielminute). Nach der Pause schaffte es die jetzt durch den Ausfall von Griechbaum (Oberschenkelprobleme) noch mehr ersatzgeschwächte, später durch die "Ampelkarte" für Dominik Riedinger auch noch dezimierte und aufgrund der schweren Balogh-Verletzung sichtlich geschockte SSV-Mannschaft nicht mehr, das Mindeltaler Gehäuse ernsthaft zu gefährden. Die Gastgeber schraubten das Ergebnis mit zwei späten Treffern des wohl im Abseits stehenden Daniel Olesch (87.) und von Gianluca Nobile (89.) auf einen letztendlich insgesamt verdienten, aber zu hoch ausgefallenen 3:0-Heimerfolg aus.

 

SSV Dillingen: Körber; Sebastian Lutz, Sakowrjaschin, Balogh (45. Minute Ruchti), Kratz, Neustätter, Riedinger, Mayer (18. Reiß), Griechbaum (46. Kuhn), Kinder, Imgrunt
Schiedsrichter: Maximilian Feicht (TSV Behlingen-Ried)
Zuschauer: 100
Tore: 1:0 (42.) Drescher, 2:0 (87.) Olesch, 3:0 (89.) Nobile
Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rote Karte Riedinger (SSV/78./Foulspiel)

Sommerfußball im Donaustadion: Die SSV bezwingt Glött nach Elfmeterschießen und steht im Totopokal-Viertelfinale

 


Bei auch noch am Abend schwülheißen Temparaturen entwickelte sich im Derby alles andere als ein fußballerischer Leckerbissen, der von Fehlpässen und vergebenen Torchancen auf beiden Seiten geprägt war. Bezirksligist Glött war mit vielen Ergänzungsspielern angetreten, von denen sich aber auch kaum einer für höhere Aufgaben in der Ersten Mannschaft empfahl. Schlussmann Kevin Abold schenkte unserer Elf, deren diesmal eher dürftige Leistung man vielleicht noch mit dem aktuellen Vorbereitungsstand entschuldigen konnte, den Führungstreffer durch Armend Nuraj nach 19 Spielminuten, als er sich gegen den eigenen Mitspieler nicht energisch genug durchsetzte und eine Flanke von Dominik Riedinger direkt vor die Füße des Torschützen klatschte. Der agile Dominik Wohnlich, ein Lichtblick auf Seiten der "Lilien", glich drei Minuten später, schön von Mirsat Bisgin in Szene gesetzt, freistehend vor unserem Keeper Felix-Adrian Körber aus. Kurz vor der Pause setzte unser Kapitän Alexander Kinder einen an ihm selbst verschuldeten Strafstoß an den Pfosten (41.). Glött scheiterte in der Schlussphase auch noch zweimal am Gebälk, sodass das Elfmeterschießen schlussendlich entscheiden musste. Außer Glötts Matthias Berndl, der im erneut starken Körber seinen Meister fand, gab sich beiderseits kein Schütze mehr eine Blöße, sodass unsere Kreisklassenmannschaft, alles in allem aber auch nicht unverdient, ins Viertelfinale einzog.

 

SSV Dillingen: Körber; Sebastian Lutz, Balogh, Sakowrjaschin, Neustätter, Armend Nuraj, Riedinger, Kinder, Mayer, Ruchti (46. Minute Bulut Kaya/78. Reiß), Imgrunt (78. Kuhn)
SSV Glött: Abold; Schiffelholz (78. Strehle), Berndl, Wohnlich, Benjamin Waidele (75. Hörmann), Maximilian Krist, Bisgin, Stamatiou, Peter Rolle, Strehle (70. Schmid), Jerlitschka
Schiedsrichter: Erkan Oflaz (Türk GB Günzburg)
Zuschauer: 75
Tore: 1:0 (19.) Armend Nuraj, 1:1 (22.) Wohnlich; Elfmeterschießen: Neustätter, Reiß, Balogh, Kuhn, Riedinger (Dillingen) - Bisgin, Wohnlich, Peter Rolle, Strehle (Glött)
Besonderes Vorkommnis: Kinder (Dillingen) schießt Foulelfmeter an den Pfosten (41.)

Totopokal auf Kreisebene, dritte Runde: Unsere Erste Mannschaften überrascht die leicht favorisierte SpVgg Ellzee und zieht mit einem 3:1-Heimerfolg ins Achtelfinale ein - Imgrunt (2) und Kinder treffen

 

 

Trotz eines frühen Rückstands, Dominik Seitz hatte in Minute sieben auf Vorlage von Mark Grünwald unserem Keeper Felix-Adrian Körber mit einem satten Schuss aus kurzer Distanz keine Chance gelassen, zeigte unser Team eine couragierte, gegen Ende auch die in den zahlreichen Zweikämpfen zielführende gallige Leistung und verdiente sich den Einzug ins Achtelfinale gegen die in der kommenden Kreisliga-West-Spielzeit hocheingeschätzte SpVgg Ellzee redlich. Alexander Imgrunt glich, von Alexander Kinder schön in Szene gesetzt, aus (24.) und legte kurz nach der Pause (47.) nach Assist von Armend Nuraj nach - 2:1. Dominik Riedinger leistete die Vorarbeit für Kinders Treffer zum entscheidenden 3:1 (57.). Die keineswegs schwachen Gäste drängten noch mit Macht auf den Ausgleich, doch unsere Mannen hielten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung dagegen und ließen, angeführt von den bärenstarken Körber und Tamás Balogh in der Defensive, nichts mehr anbrennen.

 

SSV Dillingen: Körber; Sebastian Lutz, Sakowrjaschin, Balogh, Kratz, Neustätter, Riedinger, Kinder, Armend Nuraj, Imgrunt (68. Minute Kuhn/85. Imgrunt), Ruchti (68. Bulut Kaya)
Schiedsrichter: Markus Schmidt (FSV Buchdorf)
Zuschauer: 80
Tore: 0:1 (7.) Dominik Seitz, 1:1, 2:1 (24./47.) Imgrunt, 3:1 (57.) Kinder

Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rote Karte für Riedinger (SSV/80./Unsportlichkeit)

Trotz 4:0-Heimerfolg im Test gegen den TSV Langenhaslach: Mangelnde SSV-Chancenauswertung

 

 

Nie in Gefahr geriet der 4:0-Testspielsieg für unsere Erste Mannschaft im heimischen Donaustadion gegen den gleichklassigen TSV Langenhaslach aus der Staffel West 1. Neuzugang Julien Ruchti in seinem ersten Einsatz auf Vorlage von Alexander Imgrunt (7.Spielminute) und Armend Nuraj nach Assist von Alexander Kinder (19.) stellten die Weichen früh auf einen Heimerfolg, der gegen die schwachen Gäste bei entsprechender Chancenverwertung durchaus hätte noch deutlich höher ausfallen können, wenn nicht sogar müssen. Dennoch schraubten Kinder, von Gazmend Nuraj schön in Szene gesetzt, nach 62 Minuten und Thomas Kratz (76./Bild), assistiert von Kapitän Dominik Riedinger, das Endergebnis auf ein deutliches 4:0 für unsere Mannen, bei denen sich Abwehrchef Tamás Balogh und der souveräne Schlussmann Markus Padberg, der ebenso debütierte und für den angeschlagenen Felix-Adrian Körber zwischen den Pfosten stand, Bestnoten verdienten.

 

SSV Dillingen: Padberg; Völker, Balogh, Kratz, Bulut Kaya (86. Minute Kinder), Kinder (73. Burcin Kaya), Riedinger, Gazmend Nuraj (80. Alexander Hermann), Armend Nuraj (75. Ruchti), Ruchti (46. Neustätter), Imgrunt
Schiedsrichter: Georg Häfele (TSV Mönchsdeggingen)
Zuschauer: 20
Tore: 1:0 (7.) Ruchti, 2:0 (19.) Armend Nuraj, 3:0 (62.) Kinder, 4:0 (76.) Kratz

BFV-Totopokal Kreis Donau, erste Runde: 6:5 im Elfmeterschießen gegen den TSV Haunsheim - unser Team rächt Tim Wiese

 


Mit einem 6:5-Erfolg nach Elfmeterschießen zog unsere Erste Mannschaft bei herrlichem Fußballwetter und hervorragenden Bedingungen im Donaustadion gegen den letztjährigen Ligarivalen TSV Haunsheim in die zweite Runde ein und rächte damit die 1:2-Heimniederlage Anfang April, als vor 2.300 Zuschauern Ex-Nationaltorwart Tim Wiese unser Gehäuse hütete. Unsere neuformierte Elf begann gefällig und lag bereits nach 34 Spielminuten durch ein Traumtor von Gazmend Nuraj (6./Bild)), assistiert von Alexander Kinder, sowie einen Treffer von Kapitän Dominik Riedinger, den wiederum Gazmend Nuraj vorbereitet hatte, mit 2:0 in Front. Haunsheim, nach wie vor eine Mannschaft von gehobenem Kreisliganiveau, biss sich aber ins Spiel zurück und glich binnen zwei Minuten aus. Zunächst legte Yves Krpic seinem Spielertrainer René Günzel mehr oder weniger unfreiwillig auf (38.), zwei Minuten später platzierte Benjamin Wahl einen Schuss aus gut 16 Metern sehenswert im Dillinger Tordreieck - 2:2. In Spielhälfte zwei hatten in einer sehr fairen Partie beide Teams noch gute Möglichkeiten, das Match zu entscheiden, was aber schlussendlich dann doch im Elfmeterschießen passieren musste. Hierbei zeigte unser neuer Schlussmann Felix-Adrian Körber seine Klasse und entschärfte die Schüsse von Krpic und Günzel, auf SSV-Seite scheiterte hingegen nur Gazmend Nuraj an der Querlatte.

 

SSV Dillingen: Körber; Sebastian Lutz (46. Minute Sakowrjaschin), Balogh, Völker, Kratz, Neustätter, Riedinger, Mayer (46. Griechbaum), Gazmend Nuraj (66. Armend Nuraj), Kinder, Imgrunt (91. Gazmend Nuraj)
TSV Haunsheim: Möhnle; Hommel, Böhm, Ostertag (75. Robin Hördegen), Stangl, Wahl, Günzel (83. Krpic), Dennis Pietsch, Robin Hördegen (46. Bösch), Krpic (75. Gerrit Nieke/91. Günzel), Chlebovic
Schiedsrichter: Veit Sieber (DJK Lechhausen)
Zuschauer: 80
Tore: 1:0 (6.) Gazmend Nuraj, 2:0 (34.) Riedinger, 2:1 (38.) Günzel, 2:2 (40.) Wahl
Elfmeterschießen: Kinder, Balogh, Neustätter, Völker verwandeln, Gazmend Nuraj verschießt (SSV); Wahl, Hommel und Böhm verwandeln, Krpic und Günzel scheitern an Körber (TSV)

Kreisliga Nord Schwaben: 0:9-Heimdebakel zum Saisonabschluss im Derby gegen die SSV Höchstädt - unser Team beendet die Spielzeit auf dem letzten Tabellenrang ab

 

 

Das in einem schlimmen Derbydebakel und mit dem letzten Tabellenrang für unsere Mannschaft endende letzte Saisonspiel war ein Spiegelbild der ganzen Spielzeit, wobei der auf dem Platz stehenden, stark ersatzgeschwächten Elf eigentlich kaum ein Vorwurf zu machen war. Mehrere, zum Teil sehr kurzfristige Absagen aus mehr oder weniger diffusen beruflichen oder privaten Gründen waren auf Seiten der Kreisstädter nämlich auch diesmal wieder zu verzeichnen. Zwei Treffer von Sebastian Letzing in der siebten und der 14. Spielminute per fragwürdigem Foulelfmeter sorgten im Donaustadion schnell für klare Verhältnisse, Thomas Junginger (17.) und Pawel Moltschanow mit einem sehenswerten Schlenzer ins Dreieck (32.) erhöhten bis zur Pause gar auf 4:0 für die "Rothosen". Auch in Hälfte zwei ging das muntere Scheibenschießen gegen unser nach der überzogenen "Ampelkarte" für Björn Reiß (48.) in Unterzahl agierendes Team weiter: Erneut Letzing (56.) und Junginger (65.) sowie Sebastian Wanek (73.), Andreas Schnell (78.) und Maximilian Kommer per Handelfmeter (88.) schraubten das Enderbenis auf einen 9:0-Auswärtserfolg für die SSV Höchstädt.

SSV Dillingen: König; Mayer, Sebastian Lutz, Roman Hatzenbühler, Rrezja (40. Minute Reiß), Manuel Huber, Riedinger, Arslan (55. Rrezja), Bulut Kaya, Abazi, Kyeremeh (70. Burcin Kaya)
SSV Höchstädt: Matthias Huber (75. Herrle); Letzing (82. Abdirahman Hussein Hassan), Kitzinger (60. Lukas Mayerle), Sebastian Wanek, Moltschanow, Berat Kasumi, Maximilian Kommer, Kratzer, Schnell, Marcel Zengerle, Junginger
Schiedsrichter: Güngör Bulduk (TSG 1893 Ellingen)
Tore: 0:1, 0:2, 0:5 (7./14. (Foulelfmeter)/56.) Letzing, 0:3, 0:6 (17./65.) Junginger, 0:4 (32.) Moltschanow, 0:7 (73.) Sebastian Wanek, 0:8 (78.) Schnell, 0:9 (88.) Maximilian Kommer (Handlelfmeter)
Zuschauer: 35
Beste Spieler: Keine - Letzing, Sebastian Wanek
Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte für Reiß (48./SSV Dillingen/Foulspiel)

Kreisliga Nord Schwaben: Unsere arg dezimierte Mannschaft hält beim 1:3 in Pfaffenhofen gut dagegen - Riedinger trifft per Foulelfmeter

 

 

Abgesehen von der wieder einmal reichlich überflüssigen Gelb-Rote Karte für Anton Neustätter wegen unsportlichen Verhaltens nach 56 Spielminuten (Bild) war unser Vorsitzender Christoph Nowak aufgrund der widrigen Umstände mit der 1:3-Derbyniederlage beim FC Pfaffenhofen-Untere Zusam nicht einmal unzufrieden. Nowak selbst musste das Coaching übernehmen, nachdem aus dem ursprünglich geplanten Kader unser Spielertrainer Andreas Mayer und Armend Nuraj erkrankt sowie Alexander Imgrunt verletzt sehr kurzfristig passen mussten. Nach drei Spielminuten erwischte es dann auch noch Francesco Masciulli am Knie und unsere zunächst ohne Reservist angetretenen Mannschaft musste nahezu die gesamte erste Spielhälfte in Unterzahl agieren, ehe die eilends vom Spiel der Zweiten Mannschaft in Günzburg ins Zusamtal beorderten Julian Frömel und Björn Reiß zur Halbzeit unser Aufgebot wieder komplettierten: "So eine Anhäufung an unglücklichen Umständen habe ich auch noch nie erlebt, aber wir haben noch das Beste daraus gemacht", so Nowak dazu, der auch den unglaublichen Einsatzwillen des ebenso nach wenigen Spielminuten angeschlagenen Konstantin Sakowrjaschin herausstrich. Peter Ziegler leitete mit einem durchaus sehenswerten Treffer von der Strafraumgrenze (21.) den im Abstiegskampf eminent wichtigen Heimsieg für den FC PUZ ein; ein unglückliches Eigentor des überzeugenden Sebastian Lutz brachte die Gastgeber gar mit 2:0 in Front (48.). Unser Team steckte, nach Neustätters Blackout erneut einen Mann weniger, jedoch niemals auf und kam nach einer Stunde per verwandeltem Foulelfmeter durch Kapitän Dominik Riedinger zum Anschlusstreffer, Derrick Kyeremeh war zuvor attackiert worden. Christopher Glaß jedoch machte bereits vier Minuten später für die Gastgeber alles klar.

 

FC Pfaffenhofen-Untere Zusam: Winkler; Mayr, Egger, Sailer (84. Müller), Bronner (73. Bröll), Rathgeb, Röller, Thoma (59. Skrotzki), Marco Gundacker, Christopher Glaß, Ziegler
SSV Dillingen: Manzano Vela; Riedinger, Sebastian Lutz, Sakowrjaschin, Rrezja, Neustätter, Roman Hatzenbühler, Masciulli (46. Reiß), Arslan, Abazi, Kyeremeh
Schiedsrichter: Stefan Waschhauser (SpVgg Kleinkötz)
Zuschauer: 80
Tore: 1:0 (21.) Ziegler, 2:0 (48.) Sebastian Lutz (Eigentor), 2:1 (60.) Riedinger (Foulelfmeter), 3:1 (64.) Christopher Glaß
Besondere Vorkomnnisse: Gelb-Rote Karte für Neustätter (56./SSV/Unsportlichkeit)
Beste Spieler: Sailer, Ziegler - Sebastian Lutz, Riedinger

Kreisliga Nord Schwaben: SSV zeigt Charakter und reißt Alerheim mit in den Abstiegsstrudel - Abazi (2), Armend Nuraj und Rrezja treffen beim 4:1-Heimsieg

 

 

Im Donaustadion entwickelte sich ein recht munteres Kreisligaspiel, in dem unsere gastgebende SSV durchaus Charakter zeigte und dass sie keineswegs gewillt war, trotz des bereits feststehenden Abstiegs irgendwelche Punkte zu verschenken. Die Gäste aus dem Ries gingen zwar nach acht Spielminuten durch ihren Kapitän Ulrich Deuter in Führung, doch unser Team drehte durch Treffer von Oktaj Abazi (22.) und Elmi Rrezja (33./links im Bild) mit Biss die Begegnung. Alerheim wollte, auch unter dem Druck der Ergebnisse der Nachmittagspartien, unbedingt punkten, doch die Rieser zeigten sich im Offensivspiel viel zu fahrig und konnten unser Gehäuse nie so richtig in Gefahr bringen. Abazi mit seinem zweiten Treffer nach 80 Spielminuten sowie der eingewechselte Armend Nuraj trafen in der Schlussphase noch zum verdienten 4:1-Heimsieg für unsere Mannschaft.

SSV Dillingen: Manzano Vela; Mayer, Roman Hatzenbühler, Sakowrjaschin, Neustätter, Riedinger, Bender, Arslan, Abazi, Rrezja (59. Minute Armend Nuraj), Imgrunt (76. Kyeremeh)
Schiedsrichter: Moritz Hägele (SpVgg Joshofen-Bergheim)
Zuschauer: 80
Tore: 0:1 (8. Minute) Deuter, 1:1, 3:1 (22./80) Abazi, 2:1 (33.) Rrezja, 4:1 (80.) Armend Nuraj
Beste Spieler SSV: Abazi, Roman Hatzenbühler

Kreisliga Nord Schwaben: Ganz schwacher Auftritt unseres Teams beim 1:7 in Holzkirchen - Abstieg in die Kreisklasse nach sieben Jahren perfekt

 

 

Die am Ende in allen Belangen sogar peinliche Leistung der unserer Kreisligamannschaft beim SV Holzkirchen endete zurecht in einem 1:7-Debakel und dem Abstieg nach sieben Jahren. Dem eigentlich gelungenen Start durch den Führungstreffer per Foulelfmeter durch unseren Spielertrainer Andreas Mayer (Bild) nach fünf Spielminuten folgte alsbald die Ernüchterung. Altstar Sven Rothbauer wirbelte die völlig indisponierte, wieder einmal viel zu offensiv und zum Teil in Slapstick-Manier agierende Defensivabteilung gehörig durcheinander, erzielte noch vor der Pause drei Treffer selbst (18./27./42) und legte den vierten durch Julian Rau (30.) gleich noch höchst selbst auf. Christoph Greiner (53.) und erneut Rothbauer nach einer Stunde erhöhten gar auf 6:1. Zu guter Letzt klatschte sich SSV-Schlussmann Marco Manzano Vela einen eher harmlos getretenen Eckstoß von Tuncay Havur zum 7:1-Endstand ins eigene Tor - nicht sein erster haarsträubender Patzer in einer völlig verkorksten Spielzeit...
 
SSV Dillingen: Manzano Vela; Neustätter, Bender (76. Sebastian Lutz), Roman Hatzenbühler (38. Minute Sakowrjaschin), Sebastian Lutz (60. Arslan), Arslan (38. Kyeremeh), Mayer, Riedinger, Imgrunt (62. Roman Hatzenbühler), Abazi
Schiedsrichter: Daniel Paluska (SG Ramsberg/St. Veit)
Tore: 0:1 (5. Minute) Mayer (Foulelfmeter), 1:1, 2:1, 4:1, 6:1 (18./27./42./60) Rothbauer, 3:1 (30.) Julian Rau, 5:1 (53.) Christoph Greiner, 7:1 Manzano Vela (Eigentor)
Zuschauer: 70
Beste Spieler SSV: Keine

Kreisliga Nord Schwaben: 3:3 im Derby gegen den TSV Unterthürheim - unser Team verschenkt bei Miller-Hattrick zwei wichtige Punkte

 

 

Eigentlich unfassbares eigenes Unvermögen brachte unsere Erste Mannschaft um den zur Halbzeit sicher geglaubten Dreier und wohl auch endgültig um den Ligaverbleib, der eine Zähler war nicht nur gefühlt eher ein zweifacher Punktverlust und dürfte zu wenig gewesen sein. Unsere SSV erwischte im Derby zwar einen Blitzstart und ging bereits nach sechs Minuten durch Elmi Rrezja in Führung, der wiedergenesene Alexander Imgrunt (rechts im Bild) hatte geflankt. Beide Teams suchten ihr Heil danach im Offensivspiel, doch nur uns Gastgebern war trotz guter Unterthürheimer Einschussgelegenheiten vor der Pause der zweite Treffer vorbehalten, als Oktaj Abazi auf Vorlage von Nuh Arslan zum 2:0 vollstreckte (37.). Ein unglaublicher Fehlpass brachte die Gäste aus dem Zusamtal direkt nach der Pause zurück ins Spiel und unser Team völlig aus dem Tritt: Florian Miller hatte nach Roman Hatzenbühlers Blackout keine Mühe, zu verkürzen (46.), glich sechs Minuten später nach Vorlage von Daniel Gumpp später aus und schoss, diesmal stand Mathias Moser Pate, nach einer Stunde seine Farben mit einem lupenreinen Hattrick sogar erstmals in Front - 2:3. Immerhin gelang unserer Elf, nach Gelb-Rot gegen Eduard Bender wegen wiederholtem Handspiel in Unterzahl, noch der Ausgleich durch Spielertrainer Andreas Mayer mit einem Freistoß aus gut 25 Metern (89.).

SSV Dillingen: Uzun; Neustätter, Bender, Roman Hatzenbühler, Arslan (75. Minute Sakowrjaschin), Hermann, Mayer, Riedinger, Abazi, Rrezja (63. Sebastian Lutz), Imgrunt (63. Armend Nuraj)
TSV Unterthürheim: Baur; Miller, Höchstötter, Rigel, Bokla, Moser, Knötzinger, Lechner, Hempel, Binswanger, Gumpp (76. Rebele)
Tore: 1:0 (6.) Rrezja, 2:0 (37.) Abazi, 2:1, 2:2, 2:3 (46./52./60.) Miller, 3:3 (89.) Mayer
Schiedsrichter: Tobias Winhard (FC Illdorf)
Zuschauer: 80
Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rote Karte für Bender (SSV/75./Handspiel)
Beste Spieler: Arslan, Imgrunt

Kreisliga Nord Schwaben: Ein Punkt beim 2:2-Auswärtsremis beim FC Mertingen ist für die SSV wohl zu wenig - Neustätter und Riedinger treffen

 

 

Das 2:2-Remis in einem rassigen und hektischen Abstiegsduell dürfte für unsere SSV am Ende wahrscheinlich zu wenig gewesen sein. Unser Team presste zunächst wirkungsvoll und beherrschte die Szenerie, doch der äußerst unglücklich agierende Oktaj Abazi scheiterte zweimal in aussichtsreicher Position. Mitte der ersten Spielhälfte wendete sich das  Blatt, die Gastgeber nahmen das Heft in die Hand und gingen durch Moritz Wagner, bei einem Eckstoß im Rückraum sträflich freistehend gelassen, nicht unverdient in Führung (27. Minute). Unsere Mannen ließen sich davon aber nicht entmutigen und glichen nach klasse Pass von Eduard Bender durch Anton Neustätter (vorne im Bild) zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt noch vor der Pause aus (42.). Unser Team war in Spielhälfte zwei drückend überlegen, aber leider viel zu fahrig in seiner Chancenverwertung und fing sich aus einem Vorteil heraus bei einem Konter folgerichtig den zweiten Gegentreffer durch den eingewechselten Stefan Spingler ein (76.). Der abermalige Ausgleich durch SSV-Kapitän Dominik Riedinger sechs Minuten danach kam zu spät, um noch die wichtigen drei Auswärtspunkte zu erzielen.

 

SSV Dillingen: Manzano Vela; Sebastian Lutz, Roman Hatzenbühler, Sakowrjaschin (69. Minute Hermann), Arslan, Neustätter, Riedinger, Mayer, Rrezja, Bender (77. Kyeremeh), Abazi
Tore: 1:0 (27. Minute) Wagner, 1:1 (42.) Neustätter, 2:1 (76.) Spingler, 2:2 (82.) Riedinger
Schiedsrichter: Andreas Voigt (TSV Schwabmünchen)
Zuschauer: 90
Beste Spieler SSV: Arslan, Neustätter

 

SSV unterliegt bei Tim Wieses Debüt im Lokalderby gegen den TSV Haunsheim mit 1:2 - 2.300 Zuschauer im Donaustadion

 

 

​​​Es war ein Event, wie es das Dillinger Donaustadion und wohl auch die Stadt Dillingen selbst noch nie erlebt hat. Der Einsatz von Deutschlands Ex-Nationaltorhüter Tim Wiese (Bild) zog im schmucken Donaustadion bei herrlichem Fußballwetter und besten äußeren Bedingungen nicht nur die Zuschauermassen, sondern auch jede Menge Vertreter renommierter Medien an. So wurde zum Beispiel in mehreren Onlinestreams live vom Lokalderby berichtet, das unser Team am Ende vielleicht etwas unglücklich mit 1:2 verlor und somit weiterhin tief im Abstiegsschlamassel steckt. "The Machine" Tim Wiese zeigte altgewohnte Qualitäten und überzeugte durch Ausstrahlung, Präsenz, Reaktionsschnelligkeit und Strafraumbeherrschung. An den beiden Gegentreffern durch Haunsheims Top-Torjäger Robin Hördegen (24./78. Spielminute) war der Ex-Bremer jedoch machtlos. Unsere SSV hatte sichtlich Probleme ins Spiel zu kommen, wenngleich Hördegens erstes Tor wohl aus einer relativ deutlichen Abseitsposition resultierte. Nach dem 0:2 wollte es unser Team, das früh im Match auf seinen angeschlagenen Spielertrainer und- gestalter Andreas Mayer verzichten musste, noch einmal wissen, doch mehr als der Anschlusstreffer per Handelfmeter durch Alexander Imgrunt (86.) war in einer an Spannung kaum mehr zu überbietenden Schlussphase leider nicht mehr zu verzeichnen. Der TSV Haunsheim zeigte trotz des kurzfristigen Ausfalls seines Mittelfeldmotors Benjamin Wahl eine kompakte Leistung und darf nun nochmal Richtung Aufstiegsrelegationsplatz schielen.

 

Für die Idee sowie Umsetzung und Organisation des Events erhielt unser Verein von allen Seiten großes Lob, wofür wir uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bedanken möchten!

SSV Dillingen: Wiese; Sebastian Lutz (80. Minute Wachowski), Roman Hatzenbühler, Bender, Arslan, Neustätter, Riedinger, Mayer (39. Armend Nuraj), Abazi, Hermann (60. Minute Sakowrjaschin), Imgrunt

TSV Haunsheim: Möhnle; Marvin Nieke (60. Günzel), Bösch, Oberfrank, Seifried, Böhm, Lachermeier, Ostertag (65. Dominic Hördegen), Chlebovic, Robin Hördegen (53. Dennis Pietsch), Krpic
Tore: 0:1, 0:2 (24./78.) Robin Hördegen, 1:2 (86.) Imgrunt (Handelfmeter)
Schiedsrichter: Tobias Heuberger (TSV Möttingen)
Zuschauer: 2.300
Beste Spieler: Wiese, Riedinger - Möhnle, Robin Hördegen

Unsere Kreisligamannschaft besiegt die SG Flotzheim/Fünfstetten mit 3:2 und verlässt den letzten Tabellenrang - Oktaj Abazi mit einem "Doppelpack" und Nuh Arslan zeigen sich treffsicher

 

 

​​​Am Ende erarbeitete sich unsere SSV einen eminent wichtigen Heimsieg und gab die "Rote Laterne" insgesamt durchaus verdient an die Gäste weiter. Bereits kurz nach Anpfiff ereilte die Mayer-Elf jedoch eine eiskalte Dusche, als SG-Kapitän Jürgen Lechner nach einem Ballverlust aus gut 20 Metern traf (3. Spielminute). Flotzheim/Fünfstetten war danach gut im Spiel und störte unseren Spielaufbau genauso frühzeitig wie geschickt. So brachte erst eine Standardsituation den Ausgleich: Oktaj Abazi köpfte eine Freistoßflanke unseres Spielertrainers Andreas Mayer (Bild) ein, wobei Gästekeeper Alexander Nowotny alles andere als eine gute Figur abgab (29.). Nach der Pause war unsere Elf tonangebend und belohnte sich nach 75 Minuten mit dem 2:1-Führungstreffer durch den eingewechselten, quirligen Nuh Arslan; drei Minuten später aber glich Flotzheim durch Daniel Haller nahezu postwendend wieder aus. Unsere Mannen ließen sich davon dennoch nicht beirren, wollten unbedingt den Dreier und schlugen spielentscheidend zurück: Erneut durch Abazi, erneut per Kopf (83.) - 3:2. Das Schiedsrichterteam um Klaus Hoffmann vom TSV Pöttmes war der trotz der brisanten Tabellensituation sehr fairen Partie ein souveräner Leiter.

SSV Dillingen: Manzano Vela; Neustätter, Balheim (46. Minute Arslan/85. Imgrunt), Bender, Sebastian Lutz, Riedinger, Sakowrjaschin, Hermann, Mayer, Abazi, Imgrunt
Tore: 0:1 (3. Minute) Jürgen Lechner, 1:1, 3:2 (29./83.) Abazi, 2:1 (75.) Arslan, 2:2 (78.) Haller
Schiedsrichter: Klaus Hoffmann (TSV Pöttmes)
Zuschauer: 100
Beste Spieler SSV: Abazi, Riedinger

Unsere Kreisligamannschaft sendet ein kräftiges "Lebenszeichen" und stürzt den Tabellenzweiten - überzeugender 2:0-Auswärtssieg beim SV Donaumünster-Erlingshofen

 

 

​​​Zwischen dem Tabellenzweiten und dem Schlusslicht war kein nennenswerter sportlicher Unterschied erkennbar, die 2:0-Pausenführung für das couragiert auftretende Kellerkind sogar durchaus verdient. Zunächst überlistete Donaumünsters Johannes Gruber nach sechs Minuten seinen eigenen Torwart Florian Baierl mit einem völlig verunglückten Rückpass zum 0:1, kurz vor der Pause deutete sich mit einem Lattentreffer per Freistoß von unserem Spielertrainer Andreas Mayer (42.) bereits der nächste SSV-Treffer an, den Kapitän Dominik Riedinger (Bild) in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nach Vorlage von Alexander Imgrunt dann doch noch markierte (45.+2). In einer intensiven, von zahlreichen Verwarnungskarten geprägten zweiten Spielhälfte versuchten die Gastgeber zwar nochmal vieles, doch unser Team hielt mit Glück sowie Geschick dagegen und "die Null", sodass für Sie am Ende ein genauso unerwarteter wie leidenschaftlich erkämpfter Auswärtsdreier zu Buche stand. In extremem Maße positiv war unsere kämpferisch geschlossen starke Mannschaftsleistung sowie die Auftritte der neu in die Vierer-Abwehrkette gerutschten David Balheim und Sebastian Lutz zu verzeichnen. Das Schiedsrichterteam um Jonas Lux vom FC Nagelberg bot eine souveräne Leistung.

 

SSV Dillingen: Manzano Vela; Neustätter, Balheim, Bender, Sebastian Lutz, Riedinger, Roman Hatzenbühler, Hermann (86. Minute Sakowrjaschin), Mayer, Abazi, Imgrunt (67. Armend Nuraj)
Tore: 0:1 (6. Minute) Johannes Gruber (Eigentor), 0:2 (45.+2) Riedinger
Schiedsrichter: Jonas Lux (FC Nagelberg)
Zuschauer: 80
Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte Bender (SSV/84./Unsportlichkeit)
Beste Spieler SSV: Balheim, Riedinger

Derbe 0:5-Heimklatsche zum Frühjahrsrundenauftakt im Derby gegen den FC Pfaffenhofen-Untere Zusam - das Klassenerhalts-Wunder rückt in weite Ferne

 

 

​​​Die SSV-Hoffnungen auf das Klassenerhalts-Wunder erlitten einen herben Dämpfer und dürften sich seit gestern wohl erledigt haben. Im Gegensatz zu den hochmotivierten und galligen, im Zweikampf auch giftigeren Gästen aus dem Zusamtal hatten unsere Mannen leider kaum begriffen, was Abstiegskampf bedeutet, und unterlagen auch in die Höhe verdient mit 0:5. Unser Schlussmann Marco Manzano Vela legte Stefan Sailer das 0:1 nach zehn Minuten mit einem unglaublichen Fehlpass direkt vor die Füße, in der 26. Spielminute erhöhte Peter Ziegler für den FC Pfaffenhofen-Untere Zusam. Den wohl schon endgültigen Knockout für die Gastgeber besorgte Andreas Mayr nach einer Freistoßflanke von Alexander Steichele, bei dem der komplette SSV-Abwehrverbund ein Schläfchen hielt, auch Manzano Vela sah dabei erneut alles andere als gut aus (41.). Dillingen kam dennoch verbessert aus der Pause, nahm sein Herz in die Hand und versuchte noch einmal vieles, doch Christopher Glaß erhöhte auf 0:4 für den FC PUZ, nachdem Manzano Vela den vorgehenden Schuss von Steichele nicht festhalten konnte. Den Schlusspunkt, welchem ein zu wenig konsequentes Eingreifen von Manzano Vela, der sich an diesem Tag völlig von der Rolle präsentierte, vorausging, setzte Peter Ziegler nach 70 Minuten.

 

SSV Dillingen: Manzano Vela; Neustätter(43. Minute Manuel Huber/73. Neustätter), Riedinger, Sakowrjaschin (38. Minute Bender), Arslan, Roman Hatzenbühler, Hermann, Mayer, Abazi, Imgrunt, Wachowski (38. Armend Nuraj)
FC PUZ: Winkler; Hörmann, Skrotzki (75.Egger), Sailer, Röller (84. Julian Müller), Gerd Gundacker, Christopher Glaß, Mayr, Thoma (66. Pessinger), Ziegler, Steichele
Schiedsrichter: Florian Kleemann (VfL Treuchtlingen)
Zuschauer: 100
Beste Spieler: Arslan, Roman Hatzenbühler (SSV) - Sailer, Steichele (PUZ)

1:3 im abschließenden Test gegen den TSV Zusmarshausen: Unsere Erste Mannschaft verpatzt die Generalprobe mit Pauken und Trompeten

 

 

In einem Testspiel auf überschaubarem Niveau präsentierte sich unsere gastgebende SSV Dillingen wie ein potenzieller Absteiger und verpatzte die Generalprobe vor dem Frühjahrsrundenauftakt gegen den gleichklassigen TSV Zusmarshausen mit Pauken und Trompeten. Dass darauf nicht selten eine gelungene Premiere folgt und die anstehende Rückkehr der diesmal verletzt fehlenden Abwehrrecken Roman Hatzenbühler und Konstantin Sakowrjaschin lässt bei uns in der Kreisstadt dennoch zumindest ein Fünkchen Hoffnung glimmen. Manuel Huber stand dem Gegner, wie übrigens schon vor zwei Wochen gegen den SSV Neumünster-Unterschöneberg (4:5), beim Führungstreffer direkt Pate und verschuldete mit einem haarsträubenden Ballverlust das schnelle 0:1 durch Valentin Jaumann (3. Spielminute). Alexej Wachowski, einer der wenigen Lichtblicke im Dillinger Team, glich drei Minuten später aus. Andreas Belak schoss die Gäste aus der Kreisliga Augsburg wieder in Front, unsere Defensivabteilung machte hierbei einen ähnlich unsortierten Eindruck wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen (13.). Auch der TSV zeigte sicherlich nicht seine beste Leistung an diesem Tag, doch gegen die eine unglaublich hohe Fehlerquote im Passspiel aufweisenden Mayer-Schützlinge war dies mehr als genug. Die nicht nur einmal viel zu hoch agierende SSV-Abwehrkette zeigte sich zudem extrem anfällig und war zu keiner Zeit Herr der Lage. Anton Neustätter im Mittelfeld fiel nur einmal im Spiel auf, als er sich wieder einmal das scheinbar unvermeidliche Scharmützel mit einem Gegenspieler leistete, um nur ein Beispiel der vielen SSV-Totalausfälle an diesem Tag zu nennen. Nur gut, dass der souverän auftretende Referee Veit Sieber (TSV Gersthofen) die Gemüter im Stile eines Klasse-Schiedsrichters ohne Kartenspielereien beruhigte. Schlussmann Marco Manzano Vela (Bild) war es schlussendlich zu verdanken, dass der TSV Zusmarshausen nur noch den 1:3-Endstand durch Maximilian Görens, passenderweise glänzend von Gegner Arthur Hermann in Szene gesetzt, (57.) markieren konnte.

 

SSV Dillingen: Manzano Vela; Arslan, Riedinger, Manuel Huber, Hermann, Neustätter, Mayer, Abazi, Armend Nuraj (67. Minute Kuhn), Wachowski, Imgrunt (82. Tautfest)

Schiedsrichter: Veit Sieber (TSV Gersthofen)

Zuschauer: 50

2:2 im Test gegen den TSV Burgau: Unsere Erste Mannschaft kommt in Form, ärgert sich aber über den Last-Minute-Ausgleichstreffer

 

 

89 Minuten lang hatte der Tabellenletzte der Kreisliga Nord den Zweiten aus der Schwesterliga West am Rande einer Niederlage, ehe Patrik Merkle vor dem Strafraum unseres Teams nicht konsequent attackiert wurde und aus rund 18 Metern abzog. Der angeschlagen ins Spiel gegangene SSV-Schlussmann Marco Manzano Vela behaftete seine bis dahin starke Leistung mit einem den Spielausgang beeinflussenden Makel und klatschte den Ball dem zuvor eher mehr als weniger blaß gebliebenen Burgauer Offensiv-As Marc Sirch direkt vor die Füße, der sich im Stile eines Torjägers nicht zweimal bitten ließ und zum 2:2-Endstand traf (90.). "Glücklich" nannte dies TSV-Coach Konrad Nöbauer, der mit der Leistung der Seinen überhaupt nicht zufrieden war, obwohl diese bereits nach sieben Minuten durch Patrick Schwaiger in Führung gegangen waren. Nicht nur die Defensivabteilung unserer Mannschaft zeigte sich danach sehr gefestigt und ließ Merkle, Sirch und Co. kaum mehr zur Entfaltung kommen. SSV-Spielertrainer Andreas Mayer leitete mit einem sensationellen Außenristpass den Ausgleich durch Armend Nuraj (Bild) ein (18. Minute), der seine Stammplatzambitionen mit dem 2:1-Führungstreffer für die SSV in der 45. Spielminute gleich noch einmal deutlich unterstrich. Auch nach der Pause boten unsere Mannen den Markgräflern weiterhin deutlich Paroli, ein Heimsieg wäre bei herrlichem Fußballwetter im Donaustadion auch durchaus verdient gewesen. Doch dann zeigte Burgaus Topscorer, wie eingangs erwähnt, seine ganze Klasse... Schiedsrichter Jonathan Schädle vom SV Wörnitzstein-Berg bot mit seinem Team eine herausragende Leistung.

 

SSV Dillingen: Manzano Vela; Neustätter, Riedinger, Sakowrjaschin (77. Minute Hermann), Arslan, Hermann (72. Huber), Roman Hatzenbühler, Mayer, Abazi (89. Kyeremeh), Armend Nuraj (89. Wachowski), Imgrunt (46. Rrezja)

Schiedsrichter: Jonathan Schädle (SV Wörnitzstein-Berg)

Zuschauer: 50

Trotz 4:5-Heimniederlage im Test gegen Neumünster-Unterschöneberg durchaus positive Aspekte zu verzeichnen - Armend Nuraj, Imgrunt, Wachowski und Kyeremeh treffen

 

 

Die Zuschauer brauchten ihr Kommen wahrlich nicht zu bereuen, denn sowohl unsere Mannschaft als auch das Kreisklassen-Spitzenteam aus Neumünster und Unterschöneberg sorgten im Sonntagstest für ein wahres Torspektakel, welches die Gäste am Ende mit 5:4 knapp für sich entscheiden konnten. Unsere Mannen zeigten sich trotz vier fehlender Stammspieler stark verbessert und dominierten über weite Strecken, ein individueller "Abwehrbock" ließ jedoch Gästetorjäger Pascal Schrodi das erste Mal "knipsen" (31. Spielminute). Die Mayer-Elf drehte die Partie durch zum Teil sehenswert herausgespielte Treffer von Armend Nuraj (40.), Alexander Imgrunt (45.) und Alexej Wachowski (52./Bild). Der frühere Torwart bot eines seiner stärksten Spiele im SSV-Trikot und bewarb sich nachhaltig um einen Platz in der Stammelf. Unserem vierten Treffer, wiederum durch Armend Nuraj, versagte Referee Maximilian Kuntz die Anerkennung - wohl eine Fehlentscheidung, denn Gästekeeper Matthias Kempter war außerhalb des Strafraums eher vom eigenen Mann als von Nuraj behindert worden. Nach gut einer Stunde schenkte unser Spielertrainer Andreas Mayer, wie in frühen Phasen der Vorbereitung üblich, auch seiner "zweiten Garnitur" Einsatzzeit, wodurch die defensive Ordnung in unseren Reihen sichtlich litt. Pascal Schrodi (75.) mit seinem zweiten Tor, Stefan Neubauer (77.) und Manuel Heinle (81.) stellten das Ergebnis binnen sechs Minuten auf 4:3 für das Team aus dem Landkreis Augsburg, ehe unser eingewechselter Derrick Kyeremeh, der seine Gefährlichkeit nicht nur einmal aufblitzen ließ, eine Minute später wieder ausglich. "Das letzte Wort" an diesem Tag hatte jedoch der SSV Neumünster-Unterschöneberg, bei dem erstmals und etwas überraschend der ehemalige, aus Altenmünster stammende Aindlinger Bayernligaakteur Johannes Walter als Cheftrainer an der Linie stand: Valentin Mayer krönte seine starke Leistung mit dem Siegtreffer für seine Farben (87.).

 

SSV Dillingen: König; Manuel Huber, Riedinger, Sakowrjaschin (61. Minute Bulut Kaya), Nuh, Imgrunt (83. Tautfest), Mayer, Hermann, Armend Nuraj, Abazi (61. Arben Nuraj), Wachowski (61. Kyeremeh)

Schiedsrichter: Maximilian Kuntz (FC Mertingen)

Zuschauer: 30

Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte für Armend Nuraj (SSV/86./Unsportlichkeit)

Verpatzte erste Hälfte im Test gegen die SSV Glött - 1:5-Heimniederlage im Derby gegen den Bezirksligisten - Muskelverletzung bei Eduard Bender

 

 

Eine haarsträubende Defensivleistung in Spielhälfte eins ließ unsere Kreisligafußballer im ersten Freilufttest 2017 gegen den fit, spritzig und kompakt auftretenden Bezirksligisten SSV Glött bereits zur Halbzeitpause uneinholbar in Rückstand geraten. Die Verteidigungskette unseres Teams stand zumeist viel zu hoch und wurde vor allem auf der linken Seite ein ums andere Mal überschlagen, Torwart Marco Manzano Vela hinterließ nicht nur beim 0:1-Gegentreffer durch André Daferner (8. Spielminute) keinen sicheren Eindruck. Oktaj Abazi scheiterte per Foulelfmeter an Lilien-Schlussmann Fabian Kuchenbaur (22.), eine Minute später erhöhte Markus Rolle auf 0:2. Des weiteren hatte auf unserer Seite allen voran der sonst so zuverlässige Routinier Konstantin Sakowrjaschin einen rabenschwarzen Tag erwischt. Doch sowohl er als auch Schlussmann Manzano Vela steigerten sich jedoch nach der Pause und fanden zu ihrer gewohnter Form. Erneut Daferner (29.) und Markus Rolle (45.) sowie Peter Matkey (36.) schraubten für Glött das Ergebnis vorher noch auf 0:5 in die Höhe. Den Gästen merkte man aber auch deutlich an, dass sie schon länger in der Vorbereitung stehen. Für unsere stark abstiegsgefährdeten Kreisligakicker gab es wenigstens auch noch ein Positiverlebnis: Sie lernten dazu, standen im zweiten Durchgang in der Abwehr deutlich kompakter und "gewannen" auch immerhin diesen mit 1:0: Alexander Imgrunt verwandelte nämlich unseren Foulelfmeter in diesem Spiel zum verdienten Ehrentreffer (73.).

 

SSV Dillingen: Manzano Vela; Neustätter (75. Minute Burcin Kaya), Riedinger, Roman Hatzenbühler, Sakowrjaschin, Arslan, Mayer, Manuel Huber, Armend Nuraj, Abazi, Imgrunt

SSV Glött: Kuchenbaur (46. Dennis Waidele); Taner, Michael Rolle, Schuhmair, Krist, Daferner, Markus Rolle, Schiffelholz (75. Schrettle), Wohnlich (83. Philipp Riedele), Mielke, Matkey (46. Bisgin)

Schiedsrichter: Manuel Lösch (SV Wörnitzstein-Berg)

Zuschauer: 40

Besondere Vorkommnisse: Abazi (Dillingen) scheitert mit Foulelfmeter an Glötts Torwart Kuchenbaur (22.); Dillingen musste ab der 78. Minute mit zehn Mann weiterspielen, da sich der eingewechselte Burcin Kaya verletzt hatte und kein weiterer Einwechselspieler zur Verfügung stand.

 

Tags zuvor wusste unsere SSV Dillingen beim gut besuchten und hervorragend organisierten Hallencup "Kick & Dance Vol. 7" des SV Lohhof zumindest teilweise gut zu gefallen. Der unnötigen 1:2-Auftaktniederlage gegen die Zweitvertretung des Gastgebers (SSV-Tor Oktaj Abazi) folgten überzeugende Erfolge gegen den hochgehandelten FC Erding (3:1/Tore Armend Nuraj/2, Abazi) sowie den SV München-Laim (3:0/Abazi, Armend Nuraj und Riedinger). Somit zogen wir ins Viertelfinale ein, wo dann aber beim 0:2 gegen Titelverteidiger SV Lohhof 1 "Endstadion" war. In diesem Match zog sich Eduard Bender (Bild) leider eine Muskelverletzung im Oberschenkel zu und dürfte wohl die nächsten Wochen ausfallen.

 

SSV Dillingen: Manzano Vela; Bender, Roman Hatzenbühler, Riedinger, Neustätter, Armend Nuraj, Arslan, Abazi, Manuel Huber, Mayer

Hallen-Landkreismeisterschaft: Die SSV setzt sich verdient durch und räumt bei der Endrunde in Gundelfingen auch die Ehrenpreise ab - Qualifikation für die "Schwäbische" 2018 ebenso erreicht - über allem steht dennoch der Klassenerhalt

 


"Wir können jedes Erfolgserlebnis brauchen – und so etwas gibt natürlich Rückenwind." Andreas Mayer, alter und neuer Spielertrainer bei unserer abstiegsgefährdeten Kreisligamannschaft, nahm den Titelgewinn bei der Futsal-Landkreismeisterschaft um den Raiffeisencup deshalb nur allzu gerne mit. Erstmals seit 1998 trugen sich unsere Mannen in die Siegerliste ein – und doch ist der siebte Triumph nur ein Etappenziel. "Über allem steht der Klassenerhalt, der schier unmöglich ist. Aber genau das hat mich gereizt", so der zur SSV zurückgekehrte Mayer, der die Geschicke ab Vorbereitungsbeginn Anfang Februar wieder leiten wird. In der Halle war noch unser Erster Vorsitzender Christoph Nowak als Interimscoach verantwortlich.

 

Dass der SSV-Erfolg vor 420 Zuschauern in der Gundelfinger Kreissporthalle verdient war, daran gab es keinerlei Zweifel. Auch Spielertrainer Stefan Saule, der mit dem A-Klassisten SV Roggden im Finale mit 0:4 (SSV-Tore Oktaj Abazi (2), Arthur Hermann, Andreas Mayer) unterlegen war, zollte unserem Respekt: "Sie haben aus dem Gruppenspiel gegen uns gelernt und zurecht gewonnen. Dass wir überhaupt ins Finale gekommen sind, war schon klasse. Und ein bisschen haben wir auch von der Teilnahme an der Schwäbischen im nächsten Jahr geträumt. Schade, dass das nicht geklappt hat." Denn den fixen Platz haben die Dillinger sicher, allerdings haben die Roggdener gar keine schlechte Karten, als Zweiter ebenfalls ins Teilnehmerfeld der Bezirksmeisterschaft zu rutschen. Unsere SSV hatte sich mit Siegen gegen den WFV-Vertreter Eintracht Staufen (3:0/Tore Roman Hatzenbühler (2), Nuh Arslan) und die SSV Glött (4:1/Tore Oktaj Abazi (2), Nuh Arslan, Anton Neustätter) sowie mit einem 2:2-Remis (SSV-Treffer Oktaj Abazi, Nuh Arslan) in der "Erstauflage" des Finales souverän den Gruppensieg gesichert.

 

Hoch gehandelt und dann nach den Gruppenspielen raus – dieses Schicksal ereilte sowohl die SSV Glött als auch den BC Schretzheim. Insbesondere die arrogant auftretenden Schretzheimer konnten nicht an überzeugende Vorstellungen der vergangenen Jahre oder auch noch ansatzweise bei der Bezirksvorrunde in Wertingen anknüpfen. Nicht einmal die Aufholjagd nach dem 0:3-Rückstand gegen den TSV Wertingen half dem "Kleeblatt", das 3:3 war letztlich zu wenig und das "Aus" durchaus verdient. Unser Nachbarverein fiel an diesem Nachmittag nämlich weniger durch Sportliches als vielmehr durch einige unsportliche Verbalattacken seines Anhangs gegenüber unserem Team im Finale auf...

 

Dass es für die Glötter einen Tag nach dem Viertelfinal-Aus bei der "Schwäbischen" nicht reichen würde, deutete sich früh an. "Ich brodle innerlich", gab deren Trainer Stefan Schneider schon nach dem zweiten Gruppenspiel gegen die Eintracht Staufen (0:2) zu. Was aber nicht nur an der Vorstellung seiner anwesenden Schützlinge lag, sondern auch an der kurzfristigen Absage anderer "Lilien-Kicker". Dies sorgte auch bei anderen Glötter Verantwortlichen für Kopfschütteln. So mussten der 42-jährige Marco Haber oder auch Abteilungsleiter Marcus Fryska kurzfristig für das Turnier "reaktiviert" werden.

 

Während im ersten Halbfinale unsere Mannschaft recht souverän gegen den TSV Wertingen 2:0 (Tore Oktaj Abazi und Arthur Hermann) gewann, sorgten die Roggdener mit dem späten 2:1-Siegtreffer gegen Titelverteidiger FC Lauingen für die größte Überraschung des Tages. Im Finale hatte der Außenseiter dann aber nichts mehr zuzusetzen. Während die Dillinger um Oktaj Abazi (bester Spieler und Torschütze) sowie Marco Manzano Vela (bester Torwart) souverän ihr Pensum herunterspulten. Was auch Alexander Jall als Vorsitzender des Raiffeisen-Kreisverbandes und Landrat Leo Schrell bei der Siegerehrung würdigten.

 

SSV Dillingen: Manzano Vela, König; Bender, Roman Hatzenbühler, Riedinger, Neustätter, Gazmend Nuraj, Arslan, Abazi, Hermann, Mayer

Hallenfußball-Landkreismeisterschaft: SSV qualifiziert sich souverän für das Endturnier in Gundelfingen - Oktaj Abazi und Andreas Mayer zu den besten Turnierspielern, Manzano Vela zum besten Torhüter gewählt

 

 

Souverän und mit der sicherlich besten Tagesleistung aller angetretenen Teams spielte sich unsere Erste Mannschaft durch das Hauptrundenturnier in der Dillinger Sebastian-Kneipp-Halle mit überzeugenden Siegen in der Gruppe B gegen den gut eingestellten SV Donaualtheim (3:1/Tore SSV Andreas Mayer, Roman Hatzenbühler, Oktaj Abazi), die SSV Steinheim (4:1/Tore SSV Oktaj Abazi, Arthur Hermann, Roman Hatzenbühler, Anton Neustätter) sowie einem deutlichen 5:0-Erfolg (Tore SSV Anton Neustätter (2), Andreas Mayer, Elmi Rrezja, Oktay Abazi) im Tagesendspiel gegen den sich tapfer wehrenden BSC Unterglauheim.

Am Ende stand für unsere Mannen, die noch einmal von Interimstrainer Christoph Nowak gecoacht wurden, hochverdient die Teilnahme am Endturnier am übernächsten Sonntag in der Kreissporthalle Gundelfingen (14:00 Uhr) fest!

Weiterhin hat sich im gleichen Hauptrundenturnier Kreisklassist BC Schretzheim mit viel Glück durch einen 2:1-Erfolg nach Sechsmeterschießen gegen den SV Donaualtheim mühevoller als erwartet das Finalturnierticket gesichtert. Bereits vorher hatten sich die SSV Glött und der FC Lauingen für Gundelfingen qualifiziert!

 

Unsere SSV sicherte nicht nur das Ticket für das Finalturnier, sondern auch völlig verdient die Ehrenpreise für den besten Turnierspieler (gemeinsam an unseren Neuzugang Oktaj Abazi (rechts im Bild) und unseren Spielertrainer Andreas Mayer (links)), als bester Torhüter wurde zudem Marco Manzano Vela (Mitte) gewählt!
 
SSV Dillingen: Manzano Vela, König; Bender, Roman Hatzenbühler, Manuel Huber, Riedinger, Neustätter, Sakowrjaschin, Rrezja, Arslan, Abazi, Hermann, Mayer

22. Reichhardt-Hallenmasters der SSV Höchstädt: Vorrundengruppensieg und Halbfinaleinzug denkbar knapp verpasst - Platz Sechs am Ende


Am Ende stand für unser Team, das sich am Zweiten Weihnachtsfeiertag beim Traditions-Indoorevent in der Höchstädter Nordschwabenhalle durchweg ordentlich verkauft hat, leider etwas unglücklich und unter Wert Rang Sechs zu Buche. Beim ersten Auftritt gegen den Bezirksligisten wurden elementare taktische Anweisungen nicht umgesetzt, so hieß es am Ende 2:0 für die durchaus nicht übermächtigen "Lilien". Besser wurde es gegen den nächsten Bezirksligisten, der TSV Möttingen wurde mit 4:0 deutlich aus der Halle gefegt. Richtig spannend wurde es im letzten Gruppenspiel, als unsere Mannen nach der 2:1-Führung im letzten Vorrundenspiel zwischenzeitlich sogar auf Rang eins lagen – und nach dem Offinger Ausgleich als Dritter hinter Offingen und der SSV Glött das Halbfinale hauchdünn verpassten.

 

SSV Dillingen: Manzano Vela; Riedinger, Neustätter, Sakowrjaschin, Rrezja, Arslan, Abazi, Gazmend Nuraj

 

Unsere Ergebnisse (Torschützen) im Einzelnen:


Vorrunde, Gruppe B:
SSV Glött - SSV 2:0
SSV - TSV Möttingen 4:0 (Gazmend Nuraj (2), Arslan, Rrezja)
TSV Offingen Abt. Fussball - SSV (Arslan, Gazmend Nuraj)


Spiel um Platz Fünf:
TSV Zusmarshausen/ Fußball - SSV 5:4 (1:1) nach Síebenmeterschießen (Arslan, Neustätter/Siebenmeter, Abazi/Siebenmeter (Bild), Rrezja/Siebenmeter)

SSV Dillingen verpflichtet Stürmer Oktaj Abazi vom SV Stadtwerke Augsburg



Die SSV Dillingen hat Oktaj Abazi vom Stadtwerke SV Augsburg für seine Kreisligamannschaft verpflichtet. Der 26-jährige Stürmer kommt ablösefrei vom Bezirksligisten, der seine Fußballabteilung kürzlich aufgelöst hatte. Er konnte in dieser Spielzeit bei neun Einsätzen drei Treffer und einen Assist verbuchen! Abazi wurde im Juniorenbereich des FC Augsburg ausgebildet und spielte im Seniorenbereich auch für den BC Augsburg-Oberhausen, TSV Schwaben Augsburg, Türkspor Augsburg, FC Öz Akdeniz Augsburg und den TSV Burgau.

Foto: Zweiter SSV-Vorsitzender, Marco Manzano Vela (links im Bild), sowie Oktaj Abazi freuen sich auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit!

TGB-Hallencup in Günzburg: Zweite SSV-Garnitur zeigt sich von ihrer besten Seite und erreicht überraschend Platz zwei

 

 

Beim von Türk Genclerbirligi Günzburg ausgerichteten TGB-Hallenfußball-Cup konnte das von der SSV Dillingen aufgebotene Team am vergangenen Sonntagnachmittag vollauf überzeugen und sicherte sich überraschend einen hervorragenden zweiten Platz. Unsere SSV war vorwiegend mit Akteuren der Zweiten Mannschaft in die Rebayhalle gereist, eine Belohnung seitens des Vereins für die starken Freiluft-Leistungen im Kalenderjahr 2016. Nicht zuletzt dank eines überragenden Schlussmanns Benjamin König, der sogar als Torschütze aus dem Spiel heraus glänzte, zog die SSV als Sieger der Gruppe nach einem 0:0-Remis gegen Bosporus Thannhausen, einem 1:1-Unentschieden gegen den TSV Zusmarshausen (Tor Manuel Huber) sowie einem 4:1-Erfolg über den SV Freihalden (Torschützen Elmi Rrezja, König, Björn Reiß, Manuel Huber) in die Runde der letzten Vier ein. Im aufgrund Punkt- und Torgleichheit notwendig gewordenen Neunmeterschießen um den Gruppensieg setzte sich unser Team mit 5:3 durch. Ebenfalls vom Punkt aus wurde das Halbfinale gegen Gastgeber Türk GB Günzburg mit 6:5 (1:1) für die SSV entschieden, in der regulären Spielzeit traf erneut Rrezja. Zur Neuauflage des zweimaligen Vorrundenduells gegen den TSV Zusmarshausen kam es dann im Finale, dass die Mannen von der A8 letztendlich verdient mit 2:0 für sich entschieden!
 
SSV Dillingen: König; Manuel Huber, Reiß, Frömel, Heindel, Bulut Kaya, Rrezja, Kuhn, Wachowski, Kyeremeh

Kreisliga Nord Schwaben: Auch gegen den Tabellendritten FC Maihingen steht "die Null" - verdienter SSV-Punktgewinn beim 0:0-Remis im Donaustadion

 

 

Die SSV konnte auch gegen das nächste Spitzenteam, den FC Maihingen, die Partie ausgeglichen gestalten, ließ zum zweiten Mal in Folge kein Gegentor zu und verdiente sich den Punktgewinn durch eine kompakte Mannschaftsleistung redlich. Chancen waren vor allem in Hälfte eins zu verzeichnen: Aaron Stimpfle vergab für die Rieser die größte Tormöglichkeit, bei unserer Elf strichen ein Freistoß von Andreas Mayer (Bild), unser Ex-Spielertrainer stand überraschend in der Anfangsformation, und ein Schuss von Armend Nuraj nur knapp über das Gästegehäuse. Auch nach der Pause neutralisierten sich beide Teams weitestgehend, unsere Mannen fighteten und erwiesen sich wie schon in Wertingen vor Wochenfrist als ebenbürtiger Gegner. Das Schiedsrichterteam um den souveränen Referee Erkan Oflaz (Türk GB Günzburg) war der fairen Partie ein sicherer Leiter.
 
SSV Dillingen: Manzano Vela; Neustätter, Sakowrjaschin, Roman Hatzenbühler, Hermann, Manuel Huber, Mayer, Gazmend Nuraj (83. Rrezja), Arslan, Armend Nuraj (72. Kyeremeh), Imgrunt (89. Kuhn)
Schiedsrichter: Erkan Oflaz (Türk GB Günzburg)
Zuschauer: 75
Beste Spieler SSV: Roman Hatzenbühler, Neustätter

Kreisliga Nord Schwaben: Schlusslicht SSV ärgert den Favoriten auf dessen Kunstrasen - verdientes 0:0-Remis beim TSV Wertingen

 

 

Letzendlich hatten sich unsere zuletzt arg gebeutelte Mannschaft das torlose Unentschieden beim Tabellenzweiten redlich verdient, der TSV Wertingen verpasste es seinerseits, auf dem heimischen Kunstrasen zum Tabellenführer SV Donaumünster-Erlingshofen punktemäßig aufzuschließen. Unser Matchplan mit einer betont defensiven Ausrichtung und gezielten "Nadelstichen" in der Vorwärtsbewegung ging auf und hätte nach gut 70 Minuten beinahe noch seine Perfektion erfahren, doch Nuh Arslan scheiterte in aussichtsreicher Position am prächtig reagierenden TSV-Schlussmann Andreas Dirr. Der SSV gelang es weitestgehend, die Wertinger Offensivabteilung und da vor allem Sandro Santamaria sowie Top-Torjäger Alexander Wiedemann aus dem Spiel zu nehmen, nicht zuletzt ein Verdienst des auf der Sechserposition bärenstarken Manuel Huber. Dennoch kamen auch die Gastgeber zu ihren Einschussgelegenheiten, doch die aufopferungsvoll um jeden Zentimeter kämpfenden SSVler, die sich im Abwehrzentrum auf einen überragenden Roman Hatzenbühler und im Tor auf den souveränen Manzano-Backup Alexej Wachowski verlassen konnten, warfen sich in jeden Ball. Dem meist überlegenen Aufstiegsaspiranten fehlten zudem Passgenauigkeit und "Zielwasser", zahlreiche Distanzschüsse verfehlten ihr Ziel deutlich. Eine dicke "Kröte" hatten wir dann noch zu schlucken, als Ihr Kapitän Dominik Riedinger nach einem Foulspiel im Mittelfeld von nicht immer sicheren Referee mit Rot des Feldes verwiesen wurde (86. Spielminute). Hierbei gingen die neutralen Meinungen von "vertretbar" bis "überzogen" auseinander.
 
TSV Wertingen: Dirr; Langenmair (88. Wiedemann), Eising, Michael Müller, Schiermoch, Gebauer, Beham, McIntosh, Christoph Müller, Santamaria, Wiedemann (60. Langkait)

SSV Dillingen: Wachowski; Neustätter, Sakowrjaschin, Roman Hatzenbühler, Hermann, Manuel Huber, Riedinger, Gazmend Nuraj (94. Imgrunt), Arslan (76. Rrezja), Delov (89. Kyeremeh), Imgrunt (87. Armend Nuraj)
Schiedsrichter: Manfred Hüttinger (SV Übermatzhofen)
Zuschauer: 180
Beste Spieler SSV: Wachowski, Roman Hatzenbühler, Manuel Huber
Besondere Vorkommnisse: Rote Karte Riedinger (86./Foulspiel/SSV)

Kreisliga Nord Schwaben: Trotz Traumstart: 1:4-Heimniederlage gegen die SpVgg Deiningen - Referee Müller erhitzt die Gemüter

 

 

Dem SSV-Traumstart durch den Führungstreffer von Yanislav Delov nach bereits drei Spielminuten folgte alsbald die Ernüchterung, wobei das völlig indisponierte Schiedsrichterteam um Ostschwaben-Lehrwart Benedikt Müller seinen deutlichen Teil dazu beitrug. Der Cheftheoretiker von den Wanderfreunden Klingen bewies einmal mehr, dass er nicht in der Lage ist, sein bestimmt gutes Regelwissen in eine ausstrahlungsstarke und sichere Leistung auf dem Platz umzumünzen. Unser Team wollte vor dem Ausgleichstreffer durch Stefan Neuwirt (18. Minute) wohl nicht zu Unrecht eine deutliche Abseitsposition erkannt haben, Maximilian Kutscherauer schoss die Gäste erstmals regulär in Front (43.). Der in der fraglichen Zone eingesetzte Assistent fror bei kalten Temparaturen im Donaustadion sichtlich und machte vielleicht auch deshalb insgesamt wenig Anstalten, sich aktiv am Spielgeschehen zu beteiligen. Tumultartige Szenen und minutenlange Rudelbildungen spielten sich eine Minute später ab, als unser Akteur Konstantin Sakowrjaschin im Mittelfeld-Luftkampf vom eigentlich sehr gut postierten Referee ungeahndet deutlich sichtbar einen Ellbogen abbekam, benommen liegen blieb und Deiningen daraus mit dem zweiten Tor von Kutscherauer zum 3:1 Kapital schlug. "Den Sack zu" machte gegen in der Folge dezimierte SSVler erneut Neuwirt.
 
SSV Dillingen: Manzano Vela; Hermann, Bender, Roman Hatzenbühler, Sakowrjaschin (64. Minute Armend Nuraj), Neustätter, Riedinger, Gazmend Nuraj (56. Rrezja), Arslan (56. Manuel Huber), Delov, Imgrunt
Tore: 1:0 (3.) Delov, 1:1, 1:4 (18./78.) Neuwirt, 1:2, 1:3 (43./44.) Kutscherauer
Schiedsrichter: Benedikt Müller (WF Klingen)
Zuschauer: 90
Beste Spieler SSV: Manzano Vela, Delov
Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte Neustätter (56./Foulspiel/SSV); Rote Karte Bender (45./Unsportlichkeit/SSV), Trainer Nowak wird des Innenraums verwiesen (45./Unsportlichkeit/SSV)

Kreisliga Nord Schwaben: "Murphys Gesetz" greift leider auch beim 1:2 in Alerheim - nächste unglückliche Niederlage für unsere Erste Mannschaft

 

Unsere SSV war mindestens gleichwertig und zu Beginn der Partie sogar deutlich überlegen, geriet aber wie so oft in den letzten Wochen durch einen haarsträubenden individuellen Fehler in Rückstand, der sichtlich fitter als noch im Hinspiel wirkende Sven Rotzer traf für die SpVgg Altisheim-Leitheim nach Eduard Benders, der abgesehen von dieser Szene einmal mehr zu unseren Besten gehörte, verunglückter Kopfballrückgabe (16. Minute). Altisheims fahrlässige Chancenverwertung im unmittelbaren Anschluss daran rächte sich beinahe gegen weiterhin aufopferungsvoll kämpfende und couragiert nach vorne spielende Dillinger, doch Nuh Arslan (Bild) versagten vom Elfmeterpunkt die Nerven (60.) genauso wie auf der Gegenseite dem eingewechselten Spielertrainer Mathias Heckel in der Nachspielzeit (90.+2). Sowohl Sebastian Poppe als auch Marco Manzano Vela zwischen den Pfosten boten eine ganz starke Torwartperformance. Poppes Glanzparade gegen Konstantin Sakowrjaschins Kopfball im Anschluss an die Ecke nach Nuhs vergebenem Strafstoß war einer der Höhepunkte in einer kampf- und zweikampfbetonten Partie bei grenzwertigen Platzverhältnissen.

 

SSV Dillingen: Manzano Vela; Neustätter (59. Minute Rrezja), Bender, Riedinger, Sakowrjaschin, Delov (65. Gazmend Nuraj), Roman Hatzenbühler, Hermann, Arslan (88. Sebastian Lutz), Rrezja (46. Armend Nuraj), Imgrunt

Tore: 1:0 (16.) Rotzer

Schiedsrichter: Stefan Waschhauser (SpVgg Kleinkötz)

Zuschauer: 90

Beste Spieler SSV: Manzano Vela, Riedinger, Sakowrjaschin

Besondere Vorkommnisse: Arslan (SSV) scheitert mit Foulelfmeter an Torhüter Poppe (60.); Heckel (SpVgg) scheitert mit Foulelfmeter an Schlussmann Manzano Vela (92.)

Kreisliga Nord Schwaben: Unsere SSV schlägt sich beim 1:2 im Derby bei der SSV Höchstädt durch zwei haarsträubende Eigenfehler selbst - Imgrunts Ausgleichstreffer reicht nicht

 


Zwei kapitale individuelle Fehler brachten das Tabellenschlusslicht bei der personell angeschlagenen SSV Höchstädt um zumindest einen verdienten Zähler. Konnte man Manuel Huber, der beim Führungstreffer der Gastgeber mit einem genauso reichlich uninspirierten wie haarsträubenden Fehlpass auf den Torschützen Thomas Junginger Pate stand (32. Spielminute), noch eine halbwegs ordentliche Gesamtleistung attestieren, fiel dies bei seinem Teamkollegen, dem erfahrenen Arthur Hermann, schon deutlich schwerer. Dieser erwischte einen rabenschwarzen Tag und leitete den zu diesem Zeitpunkt des Spiels eher überraschenden Siegtreffer der Zengerle-Elf ein. Alexander Imgrunt (Bild) hatte auf Vorlage von Nuh Arslan nach 72 Minuten für unsere darum auf schwerem Geläuf im wahrsten Sinne des Wortes ackernden Mannen ausgeglichen. Diese rochen daraufhin "Lunte" und drängten auf den "lebenswichtigen" Auswärtsdreier. Nicht wenige der rund 200 Zuschauer rechneten nun mit dem nächsten Dillinger Treffer. Doch es kam anders, wie so oft für ein sich im Tabellenkeller befindendes Team: Hermann wollte auf der linken Außenbahn einen langen Ball aus der Höchstädter Hintermannschaft klären, trat an diesem eher mehr als weniger vorbei und machte ihn zudem erst "scharf", weil durch seinen leichten Kontakt mit dem runden Leder eine deutliche Abseitsstellung aufgehoben wurde. Am Ende der daraus resultierenden Situation ließ sich Pawel Moltschanow nicht lange bitten und machte Höchstädt zum Derbysieger (83.). Unsere Mannen versuchten in einer fairen, am Ende auch durchaus rassigen Partie nochmal alles, doch mehr als ein Pfostentreffer nach einem Fehlgriff des ansonsten souveränen Höchstädter Keepers Matthias Huber sollte leider nicht mehr herausspringen.

 

SSV Höchstädt: Huber, Maximilian Veh, Schnell, Kratzer, Marcel Zengerle, Patrick Wanek, Moltschanow, Junginger, Kitzinger (52. Minute Wurm), Lukas Mayerle (81. Kasumi), Sebastian Wanek
SSV Dillingen: Manzano Vela, Roman Hatzenbühler, Riedinger, Imgrunt, Rrezja (70. Delov), Sakowrjaschin, Hermann (86. Rrezja), Neustätter, Arslan, Manuel Huber (70. Wachowski), Delov (46. Sebastian Lutz)
Tore: 1:0 Junginger (32.), 1:1 Imgrunt (72.), 2:1 Moltschanow (83.)
Schiedsrichter: Sascha Reus (TSV Reichenberg)
Zuschauer: 200
Beste Spieler: Junginger, Patrick Wanek (Höchstädt) - Manzano Vela, Imgrunt (SSV)

Kreisliga Nord Schwaben: Bittere 0:1-Auswärtspleite bei Aufsteiger SG Alerheim - spielentscheidende "Blackouts" von Kapitän Riedinger und Schlussmann Manzano Vela

 

 

Man kann es drehen und wenden wie man will, die 0:1-Niederlage unserer Ersten Mannschaft beim Aufsteiger SG Alerheim war ein heftiger Schlag ins Kontor, die "Luft" am Tabellenende wird von Spieltag zu Spieltag dünner. Dass man im Ries trotz eigentlich ansprechender Leistung nicht punkten und eine gewisse Trendwende einleiten konnte, lag zum großen Teil an individuellen Missgeschicken. Dem beim Foulelfmeter die Nerven versagenden Kapitän Dominik Riedinger und dem diesmal spielentscheidend patzenden, aber sonst so zuverlässigen Torwart Marco Manzano Vela wollte bei allem Frust im Nachhinein aber dennoch niemand einen Vorwurf machen. Wenigstens ist positiv, dass das "rettende Ufer" in einer in diesem Jahr offenbar schwächeren Liga immer noch in Reichweite ist.

Obwohl die Celikörs-Schützlingen über weite Strecken die bessere Mannschaft waren, fuhren wir mit leeren Händen nach Hause. Der eingewechselte Kai Rau markierte nach einer Stunde das "Tor des Tages", als die SSV-Defensivabteilung in dieser Situation ganz schlecht postiert war und sich durch einen simplen Befreiungsschlag von Simon Schmidt überrumpeln ließ. Auch Schlussmann Manzano Vela agierte hierbei zu zögerlich, offenbar aus Angst vor einem Platzverweis. Sein Gegenüber Benjamin Wörle parierte mehrfach stark (Bild), bei einem Freistoß von Eduard Bender rettete ihn sein Pfosten. Vier Minuten später bot sich unserem Spielführer Riedinger die große Chance zum Ausgleich, doch er jagte den nach Foul an Yanislav Delov fälligen Strafstoß in den sonnigen Alerheimer Himmel. So blieb es bis zum Schlusspfiff des sehr guten Schiedsrichtergespanns um Heinrich Mayer (MBB SG Augsburg) beim knappen Heimerfolg der SG.


SSV Dillingen: Manzano Vela; Neustätter (46. Sebastian Lutz), Roman Hatzenbühler (83. Riedinger), Bender, Sakowrjaschin, Delov, Riedinger (69. Gazmend Nuraj), Arslan, Rrezja (76. Armend Nuraj), Armend Nuraj (44. Manuel Huber), Imgrunt
Tore: 1:0 (60.) Kai Rau
Schiedsrichter: Heinrich Mayer (MBB SG Augsburg)
Zuschauer: 100
Besonderes Vorkommisse: Riedinger (SSV) schießt Foulelfmeter über das Tor (64.)
Beste Spieler SSV: Bender, Delov

Kreisliga Nord Schwaben: Im "Kellerduell" gelingt der SSV in der Schlussminute ein psychologisch wichtiger Punktgewinn - Nuh Arslan trifft beim 1:1 gegen den SV Holzkirchen

 

 

Den "Kellerkindern" merkte man die Verunsicherung deutlich an, doch die Gäste aus Holzkirchen gingen nach 39 Spielminuten durch Tobias Rau in Führung, der die SSV-Verwirrung nach einem schnell ausgeführten Freistoß nutzte. Glück hatte SVH-Kapitän Armin Rau in der Nachspielzeit der ersten Spielhälfte, als das Schiedsrichtergespann seine Aktion am Rande Tätlichkeit gegen Eduard Bender ungeahndet ließ. Unser Team, diesmal nahezu komplett angetreten, kämpfte in Durchgang zwei leidenschaftlich gegen die Niederlage und wurde schlussendlich belohnt. Nachdem die Rieser bei Kontern einige Einschussgelegenheiten zum Teil kläglich vergaben, war es in der Schlussminute Nuh Arslan (Bild) vorbehalten, auszugleichen. Beide Teams wollten im Bewusstsein, dass die Punkteteilung womöglich zu wenig sein könnte, in der Nachspielzeit nochmals vehement den Sieg, doch letztendlich blieb es beim alles in allem gerechten 1:1-Remis.

 

Vordergründig brachte das 1:1-Remis die beiden Schlusslichter der Kreisliga Nord zwar nicht unbedingt weiter, doch unmittelbar nach dem Schlusspfiff zeigte sich, dass unser später Ausgleich für die Gäste vom SV Holzkirchen durchaus ein heftiger Wirkungstreffer war; der Coach der Rieser, Bernd Taglieber, war restlos bedient und seine Mannen, die es teilweise hanebüchen versäumten, bei einigen Kontern "den Sack zuzumachen", sanken reihenweise ernüchtert zu Boden. Rund ums Donaustadion würden wir uns nun alle wünschen, das Arslans vom ganzen Team redlich verdientes Tor psychologisch zum richtigen Zeitpunkt kam und der Wendepunkt zum Guten für fightende SSVler, die nach langen Wochen endlich einmal wieder annähernd in Bestbesetzung antreten konnten, gewesen ist.
 
SSV Dillingen: Manzano Vela; Neustätter, Roman Hatzenbühler, Bender, Sakowrjaschin, Delov, Riedinger, Arslan, Hermann, Armend Nuraj (74. Imgrunt), Imgrunt (46. Huber)
Tore: 0:1 (39.) Tobias Rau, 1:1 (90.) Arslan
Schiedsrichter: Andreas Schaudig (SpVgg Ederheim)
Zuschauer: 100
Beste Spieler SSV: Manzano Vela, Riedinger

Kreisliga Nord Schwaben: Ohne sieben Stammspieler ist für unsere Erste Mannschaft leider auch die Auswärtshürde TSV Unterthürheim zu hoch... Dennoch trotz des 0:6 ein Kompliment an unsere Jungs und vor allem die Akteure von der "Zweiten" für ihren tollen kämpferischen Einsatz!!!

 

 

Nach dem zum kurzfristigen Teil Ausfall der potenziellen Stammspieler Eduard Bender, Sebastian Lutz, Gazmend Nuraj, Dominik Riedinger (alle verletzt), Yanislav Delov (Angina), Arthur Hermann (beruflich) und Arslan Nuh (letztmals rotgesperrt) war unsere erneut mit einem Rumpteam angetretene SSV zumindest in der ersten Spielhälfte nur "Kanonenfutter" für den gastgebenden TSV Unterthürheim. Bereits beim Halbzeitpfiff des guten Referees Veit Sieber von der DJK Lechhausen war "die Messe gelesen", denn die Mannen von Spielertrainer Moritz Hempel führten da bereits uneinholbar mit 5:0. Fabian Knötzinger (16. Minute/31.) und Kevin Wipfler (44./45.) jeweils mit einem "Doppelpack sowie Armin Rebele in der 18. Spielminute waren die TSV-Torschützen. Es spricht für die Moral unserer Rumpfelf, dass nicht nur die zahlreich aufgebotenen Akteure aus dem B-Klassenteam  in kämpferischer Hinsicht alles dafür gaben, das Ergebnis in Grenzen zu halten, ein Sonderlob verdienten sich hierbei Julian Frömel, Marian Heindel (Bild) und der eingewechselte Spielertrainer der Zweiten SSV-Mannschaft, Björn Reiß. Der einzige Treffer in Durchgang zwei gelang wiederum Knötzinger , der einen an ihm selbst verwirkten Foulelfmeter souverän zum 6:0-Endstand verwandelte (58.).

 

SSV Dillingen: Manzano Vela; Bulut Kaya, Manuel Huber, Sakowrjaschin, Heindel, Imgrunt (46. Tautfest/53. Reiß), Neustätter, Roman Hatzenbühler, Tautfest (33. Wohldann), Wachowski (34. Frömel), Armend Nuraj
Schiedsrichter: Veit Sieber (DJK Lechhausen)
Zuschauer: 50
Tore: 1:0, 3:0, 6:0 (16./31./58. (Foulelfmeter)) Knötzinger, 2:0 (18.) Rebele, 4:0, 5:0 (44./45.) Wipfler
Beste Spieler SSV: Roman Hatzenbühler, Heindel

 

Kreisliga Nord Schwaben: Unsere Erste Mannschaft unterliegt auch Aufsteiger FC Mertingen zuhause mit 1:2 - Kellerduell auf ganz schwachem spielerischen Niveau

 

 

Bereits nach fünf Spielminuten hieß es 1:0 für unsere motiviert ins Kellerduell und Nervenspiel startenden Akteure, Mertingens Daniel Dür hatte Arthur Hermanns scharfe Hereingabe nach einem schönen Spielzug unglücklich ins eigene Tor befördert. Der Aufsteiger wollte dies in einer Partie auf extrem dürftigem spielerischen Niveau zumindest kämpferisch nicht auf sich sitzen lassen und hatte durch Kapitän Philipp Heckmeier die größte Chance zum Ausgleich, doch SSV-Keeper Marco Manzano Vela (Bild) parierte großartig (31.). Manzano war es auch, der unser bis zur 75. Minute mit zahlreichen Paraden nahezu im Alleingang in Front hielt, doch dann stellte zunächst Moritz Wagner den längst verdienten Gleichstand her und Stefan Spingler stürzte die in Halbzeit zwei wie ein noch potenziellerer Absteiger als die Gäste auftretende SSV Dillingen mit seinem Siegtreffer ins "Tal der Tränen" (84.).
 
SSV Dillingen: Manzano Vela; Wohldann (25. Minute Bulut Kaya/65. Gazmend Nuraj), Bender (46. Wachowski/85. Wohldann), Sakowrjaschin, Delov, Manuel Huber, Neustätter (79. Bulut Kaya), Roman Hatzenbühler, Hermann, Armend Nuraj, Imgrunt
Tore: 1:0 (5.) Dür (Eigentor), 1:1 (75.) Wagner, 1:2 (84.) Spingler
Schiedsrichter: Daniel Paluska (SG Ramsberg/St. Veit)
Zuschauer: 40
Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rote Karten Bulut Kaya (81.) und Armend Nuraj (85./beide Unsportlichkeit/beide SSV)
Beste Spieler SSV: Manzano Vela, Bender

Kreisliga Nord Schwaben: Gut eine Stunde lang verkauft sich unser allerletztes Aufgebot im Derby beim TSV Haunsheim teuer  - Mehmet Uzuns ganz starkes Comeback beim 1:4

 

 

Eine gute Stunde lang roch es in der Haunsheimer Zwergbacharena nach einer kleinen Sensation, denn unsere mit ihrem allerletzten Aufgebot angetretene Erste Mannschaft führte zu diesem Zeitpunkt nicht ganz unverdient: Der immer besser in Form kommende Armend Nuraj hatte sich nach 47 Minuten nach Vorlage von Alexander Imgrunt mit dem Führungstreffer für seine guten Trainingsleistungen belohnt. Gastgeber TSV war in der ersten Spielhälfte leicht überlegen, doch die SSV verteidigte in einer sehr fairen Partie mit Glück, Geschick, Kampfeswillen und einem überragenden Mehmet Uzun (Bild) im Tor das torlose Remis. Uzuns Reaktivierung war aufgrund der großen Personalprobleme notwendig geworden, die reguläre Nummer eins, Marco Manzano Vela, machte seine Sache als Linksverteidiger auch keineswegs schlecht. In der letzten halben Stunde ging den letzten Dillinger "Aufrechten" dann die Luft aus, zumal die in der Offensivabteilung gut bestückten TSVler nun endlich ihre Chancen nutzten. Michael Delle (62.) und der eingewechselte Markus Kitzinger (70.) drehten die Partie, Robin Hördegen (81.) und Yves Krpic nach einen Elfmetergeschenk des ansonsten sehr umsichtigen Referees in der Nachspielzeit (90.+4) schraubten das verdiente, aber am Ende vielleicht um ein Tor zu hoch ausgefallene Haunsheimer Erfolgserlebnis auf 4:1.

 

TSV Haunsheim: Möhnle; Bösch (82. Minute Jeratsch), Marvin Nieke, Seifried, Delle, Günzel, Gerrit Nieke (46. Minute Kitzinger), Ostertag, Chlebovic, Robin Hördegen, Krpic
SSV Dillingen: Uzun; Sebastian Lutz, Sakowrjaschin, Manzano Vela, Tautfest (46. Wohldann), Manuel Huber, Bulut Kaya (74. Frömel), Hermann, Neustätter (83. Imgrunt), Imgrunt (74. Tautfest), Arben Nuraj
Tore: 0:1 (47.) Armend Nuraj, 1:1 (62.) Delle, 3:1 (81.) Robin Hördegen, 4:1 (90.+4) Krpic (Foulelfmeter)
Schiedsrichter: Jonas Lux (FC Nagelberg)
Zuschauer: 120
Beste Spieler: Kitzinger, Krpic (Haunsheim) - Uzun, Armend Nuraj, Sakowrjaschin (SSV)

Kreisliga Nord Schwaben: Beim bisherigen Tabellenletzten SG Flotzheim/Fünfstetten setzt es für die SSV eine deutliche 0:3-Niederlage - vermisste Intelligenz bei den Platzverweisen

 

 

Auch beim bis dato punktlosen Tabellenschlusslicht SG Flotzheim/Fünfstetten hingen die Trauben unsere immer tiefer ins Schlamassel rutschende SSV Dillingen zu hoch. "Der Gegner war nicht besser, aber deutlich fitter" kommentierte unser Vorsitzender Christoph Nowak die seines Erachtens nach völlig verdiente 0:3-Niederlage, was ihn aber auch nicht verwunderte: "Die Einstellung, aber auch die Leistung und Laufbereitschaft zu vieler unserer Spieler lässt einfach in allen Belangen zu wünschen übrig, Hauptgrund dafür ist die miserable Trainingsbeteiligung. Manche Absagen und Ausreden, auch zum Spiel sind inzwischen dermaßen abenteuerlich und dreist, sodass man nur noch den Kopf schütteln kann, für wie blöd man zum Teil gehalten wird." Entsprechende Konsequenzen sind intern aber bereits angedacht und würden zeitnah im Vorstandschafts- und Trainerteam besprochen.
Zu den gleich drei SSV-Platzverweisen in einer Aktion mochte der SSV-Chef nur folgendes sagen: "Intelligente Menschen lösen solche völlig unnötigen, aber im Endeffekt auch harmlosen Scharmützel anders, das gilt sowohl für unsere Spieler als auch den Nachwuchsreferee, der noch viel lernen muss."
In einer eigentlich sehr fairen Begegnung zeigte sich nämlich Marcel Riedl (JFG Ottheinrichstadt Neuburg/Bild) in der einzig kritischen Situation völlig überfordert und stellte nach 72 Spielminuten ohne Not gleich drei SSVler auf einmal vom Platz: Zuerst schrieb unser Kapitän Dominik Riedinger, schmerzhaft getroffen, seinem Gegenspieler offenbar ein paar zu deftige Worte des auf Fußballplätzen allerdings nicht unüblichen Trashtalks ins Stammbuch und musste gehen, bei der darauffolgenden Diskussion verwies der jetzt anstatt beruhigend einzuwirken nunmehr völlig den Überblick verlierende Unparteiische auch noch Nuh Arslan und Yanislav Delov wegen Verbalvergehen, die zumindest bei Letzterem völlig harmlos waren, mit "Rot" des Feldes. Sicherlich kann man unsere drei betroffenen Akteure nicht freisprechen, doch mit ein wenig Fingerspitzengefühl seitens des Unparteiischen hätte es in Fünfstetten, zumal das Spiel zu diesem Zeitpunkt bereits entscheiden war, wohl keinen Platzverweis gegeben. Dem jungen Unparteiischen hätte vielleicht ein Einwirken seines erfahrenen Assistenten auch gutgetan, doch dieser verlegte sich mehr auf das Verfolgen von und unaufgeforderte Mitwirken an Zuschauerdiskussionen als auf seine eigentliche Aufgabe.
Insgesamt verloren die ersatzgeschwächten Kreisstädter völlig verdient, nur gut 20 Minuten konnte man den lauf- und vor allem willensstärkeren Gastgebern Paroli bieten. Die Treffer von Janik Reile (55.), Jürgen Lechner (66.) und Kai Kotter (78.) waren die logische Konsequenz.
 
SSV Dillingen: Manzano Vela; Sebastian Lutz, Riedinger, Sakowrjaschin, Delov, Neustätter, Arslan, Manuel Huber, Hermann, Wachowski, Imgrunt
Tore: 1:0 (55. Minute) Reile, 2:0 (66.) Jürgen Lechner, 3:0 (78.) Kotter
Schiedsrichter: Marcel Riedl (JFG Ottheinrichstadt Neuburg)
Zuschauer: 80
Besondere Vorkommnisse: Rote Karten Arslan, Delov und Riedinger (alle SSV/72./Unsportlichkeit)
Bester Spieler SSV: Manuel Huber

Kreisliga Nord Schwaben: Trotz erneut couragiertem Auftritt steht die SSV am Ende wieder mit leeren Händen da - 1:3 gegen Tabellenführer SV Donaumünster-Erlingshofen

 

 

Die erste Spielhälfte gehörte bei hochsommerlichen Temparaturen mit leichten Abstrichen dem Spitzenreiter und dieser ließ es bereits nach fünf Spielminuten im SSV-Kasten "krachen", Patrick Schubert hieß der Torschütze auf Vorlage des einmal mehr überragenden Donaumünster-Capitano Jürgen Sorg. Unsere Elf machte es aber keineswegs schlecht und glich kurz nach der Pause durch einen direkten Freistoß von Spielführer Dominik Riedinger in die Torwartecke nicht unverdient aus (48.). Die SSV war danach am Drücker, die bessere Mannschaft und dem zweiten Treffer näher wie der Tabellenführer. Alexander Imgrunts (Bild) Geschoss krachte an den Querbalken. Doch der SVDE nutzte die kurzfristige Verwirrung in der Gastgeberdefensive nach dem verletzungsbedingten Ausfall unseres Abwehrchefs Eduard Bender und entschied die Partie abgebrüht im Stile einer Klassemannschaft durch zwei Treffer von Florian Schreiber (75.) und Sorg (78.) binnen drei Minuten.

 

SSV Dillingen: Manzano Vela; Bender (56. Minute Wachowski), Sebastian Lutz, Sakowrjaschin, Roman Hatzenbühler, Riedinger, Delov, Arslan (83. Armend Nuraj), Hermann, Imgrunt (70. Bulut Kaya), Armend Nuraj (53. Huber)
Tore: 0:1 (5.) Schubert, 1:1 (48.) Riedinger, 1:2 (75.) Florian Schreiber, 1:3 (78.) Sorg
Schiedsrichter: Andreas Steck (SpVgg Kleinkötz)
Zuschauer: 130
Beste Spieler SSV: Manzano Vela, Delov

Kreisliga Nord Schwaben: Beim FC Maihingen verliert die SSV zum dritten Mal in Folge - 0:1-Niederlage trotz großem Kampfgeist

 

 

76 Spielminuten hielt das Abwehrbollwerk unseres wirklich allerletzten Aufgebots um Kapitän Dominik Riedinger (Bild), dann war es jedoch um unser kämpferisch durchaus überzeugendes Team, bei denen der eigentliche Schlussmann Alexej Wachowski von Beginn an im Sturm auflief und Francesco Masciulli sein Kreisligadebüt gab, geschehen. Jürgen Liebhard schob nach einem Stellungsfehler in der Dillinger Defensivbewegung freistehend vor Keeper Marco Manzano zum dem Spielverlauf nach logischen "Tor des Tages" ein, das aufgrund des deutlichen Chancenplus´ des FCM letztendlich aber auch verdient war. Die favorisierten Gastgeber präsentierten sich dennoch wie schon am Freitag beim 1:1-Remis im Nachholspiel beim TSV Haunsheim im Spielaufbau eher ideenlos, des weiteren auch abschlussschwach. Kurz vor Ende hätten unsere Mannen sogar noch einen "Lucky Punch" setzen und per 18-Meter-Freistoß ausgleichen können, doch Eduard Bender zielte knapp vorbei.


SSV Dillingen: Manzano; Riedinger, Roman Hatzenbühler, Sakowrjaschin, Bender, Imgrunt (71. Minute Heindel), Manuel Huber, Arslan, Delov (87. Masciulli), Wachowski (83. Imgrunt), Armend Nuraj (40. Masciulli/68. Armend Nuraj)
Tor: 1:0 (76.) Liebhard
Schiedsrichter: Erkan Oflaz (Türk GB Günzburg)
Zuschauer: 90
Beste Spieler SSV: Manuel Huber, Sakowrjaschin

Kreisliga Nord Schwaben: SSV im Derby gegen Bezirksligaabsteiger TSV Wertingen mit unterirdischer Leistung - am Ende steht eine deftige 0:5-Heimiederlage zu Buche

 

 

Fußballerische Magerkost bot das Match in Spielhälfte eins - all´ die Attribute wie Emotionen, Kampf, Leidenschaft und Rasse, die ein Derby normal ausmachen, waren insbesondere, aber nicht nur bei unserem Team Fehlanzeige. Beim einzigen Treffer nach einer Santamaria-Ecke von Wertingens Alexander Wiedemann, der kurz darauf verletzt ausscheiden musste, hielt die komplette SSV-Verteidigungslinie offenbar ein Sommernickerchen (7. Spielminute/Bild). Unmittelbar nach der Pause ereilte die Kreisstädter erneut der defensive Sekundenschlaf und Christoph Müller konnte ungehindert zum 0:2 einschieben (46.), zwei Minuten nach seiner Einwechslung traf Wertingens Keman McIntosh gegen weiterhin kollektiv desolat agierende, das Spiel nun in beinahe peinlicher Art abschenkende und wie ein potenzieller Absteiger auftretende SSVler gar zum 0:3 (55.). 70 Minuten waren gespielt, als Sandro Santamaria nach dem gleichen Schema den vierten und kurz darauf per zweifelhaftem Foulelfmeter (77.) den finalen fünften Wertinger Treffer markierte.

SSV Dillingen: Manzano; Sebastian Lutz (46. Minute Armend Nuraj), Roman Hatzenbühler, Bender, Sakowrjaschin, Neustätter (25. Huber), Riedinger, Ochs (57. Sebastian Lutz), Delov, Arslan, Imgrunt (68. Bulut Kaya)
TSV Wertingen: Dirr; Langenmair, Beham, Christoph Müller (71. Körner), Eising (68. Mahl), Alexander Wiedemann (14. Langkait), Marcel Gebauer, Michael Müller, Schiermoch, Santamaria, Körner (53. McIntosh)
Schiedsrichter: Josef Burkard jun. (VfL Großkötz)
Zuschauer: 200
Tore: 0:1 (7.) Alexander Wiedemann, 0:2 (46.) Christoph Müller, 0:3 (55.) McIntosh, 0:4, 0:5 (70./77.(Foulelfmeter)) Santamaria
Beste Spieler: Keine (SSV) - Christoph Müller, Santamaria (TSV)

Kreisliga Nord Schwaben: Nichts zu erben beim 0:4 im Deininger Sportpark - Referee ohne Linie

 

 

Mit einem dick geschwollenen, bereits in mehreren Farben schimmernden rechten Auge sowie einer tennisballgroßen Schwellung an der rechten Schulter verließ SSV-Keeper Marco Manzano sichtlich gezeichnet den Ort der 0:4-Pleite im Deininger Sportpark. Nach gut einer Stunde hatte ihn der offenbar übermotivierte SpVgg-Youngster Tim Betzler mit gestrecktem Bein und "offener Sohle" heftigst und auch absolut platzverweiswürdig getroffen, Referee Heinrich Mayer (MBB Augsburg) beließ es jedoch bei "Gelb". Weit weniger nachsichtig agierte der Unparteiische hingegen in der 44. Spielminute, als er nach einem Zweikampf zwischen unserem eigentlich völlig passiven Eduard Bender und Fabian Chlebisz auf Strafstoß für die selbst einigermaßen verdutzten Gastgeber entschied und die SSV somit zum psychologisch ungünstigen Zeitpunkt unmittelbar vor der Halbzeitpause auf die Verliererstraße schickte. Unsere Akteure versuchten in Hälfte zwei zwar nochmal alles, doch am Ende waren sie durch einen individuellen Schnitzer und zwei Konter zwar etwas zu hoch, aber auch nicht unverdient geschlagen. Nach gut 20 Minuten gab die SSV nämlich ihr bis dato deutliches spielerisches Übergewicht leichtfertig aus der Hand und war bei zwei Aluminiumtreffern von Peter Gerstmeier (24. Spielminute) und Tim Betzler (30.) mit Fortuna im Bunde. Besagten Zweikampf zwischen Bender und Fabian Chlebisz legte der Referee als elfmeterwürdig aus, eine glatte Fehlentscheidung. Gerstmeier verwandelte zur aber nicht unverdienten Führung für die SpVgg (44.). Neun Spielminuten später blieb die Pfeife bei einem Handspiel im Strafraum der Gastgeber jedoch stumm, kurz darauf klatschte der Ball zum dritten Mal ans Dillinger Gehäuse. Nach einem das Spiel letztlich entscheidenden SSV-Ballverlust markierte Joshua Zwickel das 2:0 (76.), kurz darauf verpasste Nuh Arslan (Bild) den Anschlusstreffer und scheiterte ebenso am Gebälk. Nach 80 Minuten später legte Michael Jais zum 3:0 nach und in der Nachspielzeit setzte der eingewechselte Marco Reiner den Schlusspunkt (90.+2).


SSV Dillingen: Manzano; Riedinger, Bender, Delov (84. Burcin Kaya), Neustätter (82. Wachowski), Huber, Hermann, Roman Hatzenbühler, Arslan, Gazmend Nuraj (70. Armend Nuraj), Imgrunt

Schiedsrichter: Heinrich Mayer (MBB Augsburg)

Tore: 1:0 (44.) Gerstmeier (Foulelfmeter), 2:0 (76.) Zwickel, 3:0 (80.) Jais, 4:0 (90.+2) Reiner

Zuschauer: 75

Beste Spieler SSV: Arslan, Bender

Kreisliga Nord Schwaben: Erfolgreicher Saisonauftakt für die SSV - Bender, Roman Hatzenbühler und Riedinger treffen beim 3:1-Heimsieg gegen die SpVgg Altisheim/Leitheim

 

 

Unsere Mannschaft war über weite Strecken der Begegnung tonangebend, was sich auch in einer verdienten 2:0-Pausenführung für die SSV niederschlug. Zunächst hatte Altisheims Julian Bschor nicht nur regelwidrig, sondern vielleicht sogar auch ein wenig rotverdächtig den durchgebrochenen Nuh Arslan zu Fall gebracht. Der sehr souverän wirkende Referee Simon Sponer aus dem Wittelsbacher Land beließ es jedoch bei "Gelb" für den Gästeakteur, aber Eduard Bender (Bild) ließ sich nicht lange bitten und jagte den folgenden direkten Freistoß aus 17 Metern ins Torwarteck - 1:0 (30. Minute). Nach toller Vorlage von Anton Neustätter markierte Roman Hatzenbühler eine Minutenzeigerumdrehung vor dem Halbzeitpfiff gar das 2:0 für Dillingen. Auch in Hälfte zwei sahen die gut 100 Zuschauer kaum einen anderen Spielverlauf, Altisheim/Leitheim enttäuschte weiterhin. SSV-Kapitän Dominik Riedinger sorgte mit seinem 3:0 für die Vorentscheidung (80.), Patrick Fischer gelang aber immerhin noch der Ehrentreffer für die am Ende nochmals aufkommende Spielvereinigung (85.).

SSV Dillingen: Manzano; Sebastian Lutz, Riedinger, Bender (84. Burcin Kaya), Sakowrjaschin, Neustätter (86. Kuhn), Huber, Hermann, Roman Hatzenbühler, Arslan (90. Wachowski), Imgrunt
Schiedsrichter: Simon Sponer (SC Oberbernbach)
Tore: 1:0 (30.) Bender, 2:0 (44.) Roman Hatzenbühler, 3:0 (80.) Riedinger, 3:1 (85.) Fischer
Zuschauer: 100
Beste Spieler SSV: Bender, Neustätter

Kreisliga Nord Schwaben: SSV-Rumpftruppe gelingt die Generalprobe - 7:1-Kantersieg gegen Glött 2 - "Geheimwaffe" Wachowski mit "Doppelpack"

 

 

Angesichts der fehlenden potenziellen Stammkräfte Eduard Bender, Yanislav Delov, Gazmend und Armend Nuraj (alle Urlaub) sowie Anton Neustätter (privat verhindert) und eines überforderten Gegners SSV Glött 2 wäre es vermessen, aus dem letzten Testspiel unserer Ersten Mannschaft großartige Rückschlüsse für den Saisonauftakt am kommenden Sonntag gegen die stark eingeschätze SpVgg Altisheim/Leitheim zu ziehen, dennoch zeigten sich unsere Mannen beim 7:1-Kantersieg nicht von ihrer schlechtesten Seite. Der läuferisch ungemein fleißige Neuzugang Nuh Arslan zeigte gleich zu Beginn, dass er die gewünschte Offensivverstärkung sein dürfte und traf nach einer Viertelstunde zum 1:0, Alexander Imgrunt (21. Spielminute) und Arthur Hermann (39.) legten nach. Bei einer halbwegs vernünftigen Chancenverwertung unseres Teams wäre es für die "Lilien" wohl schon zur Halbzeit vom Ergebnis her relativ bitter geworden, doch Tobias Mielke verkürzte für die Glötter Zweitvertretung gegen eine sich in dieser Situation nicht im Bilde befindliche Kreisstädter-Abwehr auf 3:1 (44.). Nach der Pause ließ unsere Elf Ball und Gegner laufen, ein Eigentor von Maximilian Stark (58.), ein "Doppelpack" von "Geheimwaffe" Alexej Wachowski (Bild), normalerweise eigentlich als Torwart bekannt, (73./74.), sowie ein herrlicher Schlenzer von Kapitän Dominik Riedinger (89.) sorgten für den Endstand. Schiedsrichter Markus Reichensberger von der SpVgg Riedlingen hatte mit der äußerst fairen Begegnung keinerlei Probleme und kam ohne gelbe Karte aus.

Kreisliga Nord Schwaben:  "Apfiff" für Spielertrainer Mayer - 2:3 im Test gegen Türk Genclerbirligi Günzburg

 

 

Konsequenzen personeller Natur zog die erneute Testspielniederlage (2:3) unserer Ersten Mannschaft gegen den Kreisklassenaufsteiger Türk GB Günzburg am vergangenen Sonntag, saisonübergreifend die neunte Schlappe in den vergangenenen zehn Partien, nach sich. Unser immer noch ersatzgeschwächtes Team startete zwar furios, ließ aber jede Menge bester Einschussgelegenheiten liegen und geriet infolge einer unzureichenden Defensivarbeit durch Ahmet Gürler und Sahin Cilek (22./26. Minute) mit 0:2 in Rückstand. Armend Nuraj (53.) und Anton Neustätter (63.), die in der Offensive durchaus zu gefallen wussten, konnten zwar noch ausgleichen, doch Mert Aslan besorgte den Siegtreffer für die Gäste (76.).

 

SSV-Spielertrainer Andreas Mayer (Bild) musste unmittelbar nach dem Spiel "seinen Hut nehmen". Somit ist der erste Trainerwechsel in der Kreisliga Nord noch vor Saisonbeginn perfekt. Unser Vorsitzender Christoph Nowak kommentiert die Trennung wie folgt: "Wir bedanken uns bei Andreas Mayer für seine geleistete Arbeit und wünschen ihm für seine private wie sportliche Zukunft alles Gute. Am Ende haben mehrere Faktoren, die aber nicht alle auf das Konto des Trainers gehen, zu meiner alternativlosen Entscheidung geführt." Den Trainingsbetrieb übernehmen bei den Donaustädtern interimsweise der Spielertrainer der Zweiten Mannschaft, Björn Reiß, sowie der aktuell verletzte Spieler Eugen Panov. Ein neuer Coach solle möglichst schnell installiert werden, so Nowak weiter. Mayers Nachfolger soll insbesondere den begonnenen personellen Umbruch mittragen und sich zudem auch in den Neuaufbau des SSV-Juniorenbereichs miteinbringen.

Kreisliga Nord Schwaben:  Starker Kreisklassist TSV Friedberg zerlegt desolate SSV-Rumpfelf - Zweite Mannschaft erzielt ein 3:3-Unentschieden

 

 

Eine am Ende deutliche 0:6-Schlappe im Test beim zugegebenermaßen starken Kreisklassisten TSV Friedberg setzte es für unsere deutlich ersatzgeschwächte Kreisligaelf, was aber keine Entschuldigung für eine in weiten Teilen desolate Leistung sein darf und kann. Der "zweite SSV-Anzug" ohne die verletzten Yanislav Delov, Roman Hatzenbühler (Bild), Alexander Imgrunt, und Gazmend Nuraj sowie den erkrankten Burcin Kaya und den privat verhinderten Konstantin Sakowrjaschin präsentierte sich abgetragen und verschlissen. Zu allem Überfluss musste bereits nach 13 Minuten auch noch der kurzfristig in die Startelf gerückte Bulut Kaya mit Kniebeschwerden vom Platz und durch den von einem Einsatz im Traditionsteam des FC Bayern München am Vortag ebenso angeschlagenen Spielertrainer Andreas Mayer ersetzt werden. Der vom Landesligisten Kissinger SC gekommene TSV-Neuzugang Marcel Pietruska bewies mit gleich vier Treffern (20./40./72./82.) sein gehobenes sportliches Niveau, die Friedberger Treffer drei (61.) und sechs (90.) markierten Valentin Enderle und Fabian Franz. Vor allem gegen Ende der Partie zeigte sich die SSV in einem besorgniserregenden Fitness- sowie Moralzustand und stand beim einen oder anderen Treffer in Slapstick-Manier Pate. Im Vorspiel der Zweiten Mannschaften erzielte unsere "Reserve" durch zwei Strafstoßtore von Spielertrainer Björn Reiß (7./82.) sowie einen Treffer von Bulut Kaya immerhin ein beachtliches 3:3-Remis.

Kreisliga Nord Schwaben:  Fittere Glötter siegen im Testderby am Ende mit 3:1 - Fortschritt unserer Mannschaft unverkennbar

 

 

Trotz der 1:3-Testspielniederlage verzeichneten unsere Kreisligafußballer im Test am Samstagabend bei Bezirksligaaufsteiger SSV Glött einen deutlichen Fortschritt im Vorbereitungsprogramm, hatte man die favorisierten Gastgeber doch bis zur 75. Spielminute am Rand einer Heimniederlage. Gazmend Nuraj schoss unser Team in Front (39. Spielminute), Glött zeigte gute spielerische Ansätze, ging aber mit seinen Chancen recht fahrlässig um und scheiterte mehrfach am überragenden SSV-Schlussmann Marco Manzano. Nach der Pause fanden die "Lilien" gegen die weitestgehend gut gestaffelte Dillinger Defensivreihe zunächst kein Konzept, auf der Gegenseite wurde Alexander Imgrunt nach einem überharten Einsteigen von Daniel Schiffelholz ein klarer Strafstoß verweigert; Imgrunt schied nach dieser Aktion verletzt aus. Auch Glötts Peter Matkey und leider wieder einmal auch unser Akteur Anton Neustätter bewarben sich nach 70 Minuten heftigst für einen Platzverweis, doch der unter der schwachen Leistung seiner beiden Assistenten leidende Referee Erkan Oflaz (Türk GB Günzburg) ließ beiderseits Gnade vor Recht ergehen. Matkey war dies letztlich egal und er drehte per "Doppelpack" (75./76.) das Spiel, wobei sein erster Treffer einer deutlichen Abseitsposition entstammte. Nun merkte man deutlich, dass der künftige Bezirksligist aufgrund des früheren Ligastarts schon ein höheres Fitnesslevel aufzuweisen hatte. Hans-Jörg Schauler setzte nach einem individuellen Fehler den 3:1-Schlusspunkt unter ein interessantes Testderby (82.).

Kreisliga Nord Schwaben: 0:7-Testspielniederlage gegen das von unserem Ex-Trainer Gerhard Hildmann gecoachte Bezirksligaspitzenteam TSV Neusäß - am Ende wird es deutlich

 

 

Mit dem 7:0-Auswärtssieg seiner Mannschaft im Testspiel bei seinem ehemaligen Klub an der Donau war TSV-Neusäß-Trainer Gerhard Hildmann (Bild) zufrieden, lediglich einige vergebene Torchancen missfielen dem Coach. Anil Zambak sorgte nach Vorarbeit von Lukas Drechsler und Tim Hofbauer bis zur Halbzeit mit zwei Treffern für einen 2:0-Vorsprung (20./40. Spielminute). Nach der Pause wechselte Hildmann bis auf Torhüter Daniele Miccoli und Selcuk Yildiz sein komplettes Team aus, auch die SSV Dillingen, bei der Neuzugang Riccardo Rizzo kurzfristig krankheitsbedingt fehlte, setzte nun ihren kompletten zur Verfügung stehenden Kader ein. Gegen unser kräftemäßig abbauendes Kreisligateam, das noch am Anfang der Vorbereitung steht und mit seinen vereinzelten Einschussgelegenheiten ebenso das eine oder andere Mal fahrlässig umging, gelangen Vahidin Vojic (71./83./88.) und Daniel Scherer (67./87.) die weiteren Tore für das für die kommenden Spielzeit sicherlich zum Kreis der Topfavoriten zählenden Bezirskligateam des TSV.

Der nächste Test steht für unser Team am kommenden Samstag, dem 09. Juli 2016 (18:00 Uhr/Lilienstadion) bei der SSV Glött an.

Kreisliga Nord Schwaben: Die Erste Mannschaft der SSV hat mit der Saisonvorbereitung begonnen - erster Test am kommenden Samstag gegen den TSV Neusäß

 

 

Seit dem vergangenen Dienstag befinden sich unsere Kreisligafußballer wieder im Vorbereitungstraining auf die Spielzeit 2016/17, für welche sie erneut in die Nordgruppe eingeteilt wurden und sich auf spannende Derbys gegen Aufsteiger TSV Haunsheim, die SSV Höchstädt, den FC Pfaffenhofen-Untere Zusam, Bezirksligaabsteiger TSV Wertingen und den TSV Unterthürheim freuen dürfen.

Auch personell hat sich bei der SSV einiges geändert. Den Abgängen von Marcel Gallapeni (BC Schretzheim), Alexander Kinder (SV Donaumünster-Erlingshofen), Wolfgang Ochs (pausiert) und Michael Schendzielorz (Karriere beendet) stehen die Neuverpflichtungen der Rückkehrer Manuel Huber (SSV Steinheim) und Gazmend Nuraj (SSV Höchstädt/Bild) sowie Armend Nuraj (ebenso Höchstädt) und Riccardo Rizzo (FC Gundelfingen 2) gegenüber. Des weiteren ist ab dem zweiten Juliwochenende der 18-jährige syrische Flüchtling Ahmad Shade Dib für die Donaustädter spielberechtigt, der in der AC Milan Soccer School Dubai ausgebildet wurde und beim Team von Spielertrainer Andreas Mayer schon seit Ende letzten Jahres mittrainiert hat.

"Keiner unserer neuen Spieler ist über 23, womit es uns gelungen ist, die notwendige Verjüngung des Kaders einzuleiten", zeigt sich unser Vorsitzender Christoph Nowak nicht nur deshalb mit den Transferaktivitäten sehr zufrieden: "Dib, Huber, Armend Nuraj und Rizzo waren zudem aus verschiedenen Gründen ohne Ausbildungsentschädigung zu haben, weshalb wir auch einen deutlichen Transfergewinn verbuchen konnten."

Der erste Test steht am kommenden Samstag um 17 Uhr (Donaustadion) gegen das seit dem vergangenen Winter vom ehemaligen SSV-Coach Gerhard Hildmann trainierte Bezirksligaspitzenteam TSV Neusäß an. Der bei uns jederzeit sehr gerne gesehene Hildmann führte den TSV am Ende der letzten Saison auf einen hervorragenden dritten Platz, nun wurde sein Team durch so namhafte, landesligaerprobte Neuzugänge wie Fatih Cosar (TSV Aindling), Clemens Schneider (TSV Meitingen) und Anil Zambak (SV Mering) verstärkt.

Kreisliga Nord Schwaben: Die SSV verpatzt den Saisonabschluss und unterliegt zuhause dem SV Holzkirchen mit 2:3 - Denis Belakov trifft doppelt

 

 

Unser Team startete eigentlich gut und ging bereits in der sechsten Spielminute nach einem Stockfehler in der Gästedefensive durch Knipser Denis Belakov (Bild) in Führung, auf der Gegenseite parierte Schlussmann Mehmet Uzun glänzend gegen den freistehenden Jörg Strauß (18.). Dieser machte es elf Minuten später besser und glich auf Vorlage des künftigen Nördlinger Landesligaakteurs Patrick Michel aus. Von diesem angetrieben war der SVH nun deutlich überlegen und ging durch Micha Köhnlein folgerichtig kurze Zeit später in Führung (33.). Hälfte zwei verlief weitestgehend ausgeglichen, Belakov stellte nach einem langen Pass von Roman Hatzenbühler und einem hanebüchenen SVH-Abwehrfehler wieder auf Gleichstand (77.). Der überragende Michel verabschiedete sich jedoch fünf Minuten vor Spielende aus Holzkirchen standesgemäß mit dem 3:2-Siegtreffer für seine Farben.

SSV Dillingen: Uzun; Sebastian Lutz, Roman Hatzenbühler, Bender, Ochs (46. Minute Sakowrjaschin), Neustätter (55. Kuhn), Schendzielor, Riedinger, Mayer, Belakov (79. Dennis Gallapeni), Imgrunt
Schiedsrichter: Richard Augustin (TSV Pöttmes)
Zuschauer: 70
Tore: 1:0, 2:2 (6./77.) Belakov, 1:1 (29.) Strauß, 1:2 (33.) Köhnlein, 2:3 (85.) Michel
Beste Spieler SSV: Belakov, Sebastian Lutz

Kreisliga Nord Schwaben: Unsere Erste Mannschaft unterliegt in einer unterhaltsamen wie torreichen Begegnung im Stauferpark dem Meister FC Donauwörth 08 mit 3:5 - Sakowrjaschin, Neustätter (Bild) und Spielertrainer Mayer treffen - Kreisligadebüt für Heindel und Burcin Kaya

 

 

Konstantin Sakowrjaschin staubte nach zwölf Minuten zur SSV-Führung ab und startete damit ein wahres Torfestival im Stauferpark, das durchaus mehr Zuschauer verdient gehabt hätte. Der Meister gab sich jedoch keine Blöße und drehte mit zum Teil herrlichen Offensivkombinationen die Partie, Dominic Wünsch (23.), Maik Malik (35.) und Dominik Marks (39.) besorgten den eigentlich beruhigenden 3:1-Pausenstand für den FC 08 Donauwörth. Doch unserer SSV aus der anderen großen Kreisstadt zeigte trotz des Ausfalls bzw. der raschen verletzungsbedingten Auswechslung ihrer beiden Top-Torjäger Alexander Imgrunt und Denis Belakov erneut Moral und stellte durch Anton Neustätter (54.) und einen direkt verwandelten Freistoß von Spielertrainer Andreas Mayer (60.) wiederum den Gleichstand her. Alexander Musaeus mit einem herrlich herausgespielten Treffer nach 67 Spielminuten und erneut Wünsch (72.) sorgten für den alles in allem verdienten 5:3-Endstand für die Gastgeber. Schiedsrichter Erkan Oflaz (Türk GB Günzburg) war mit seinem Team der absolut fairen Begegnung jederzeit ein sicherer Leiter.

 

SSV Dillingen: Manzano; Neustätter, Riedinger, Roman Hatzenbühler, Sebastian Lutz, Ochs, Sakowrjaschin (72. Minute Burcin Kaya), Schendzielorz (67. Heindel), Hermann, Mayer, Belakov (17. Dennis Gallapeni)
Schiedsrichter: Erkan Oflaz (Türk GB Günzburg)
Zuschauer: 45
Tore: 0:1 (12.) Sakowrjaschin, 1:1, 5:3 (23./71.) Wünsch, 2:1 (25.) Malik, 3:1 (39.) Marks, 3:2 (54.) Neustätter, 3:3 (60.) Mayer, 4:3 (67.) Musaeus

Beste Spieler SSV: Roman Hatzenbühler, Neustätter

Kreisliga Nord Schwaben: Unsere ersatzgeschwächte Kreisligamannschaft muss sich am Ende dem Tabellendritten SV Donaumünster-Erlingshofen mit 0:4 beugen - Patrick Schubert (Bild) mit zwei Assists und einem Tor an drei Treffern des SVDE beteiligt

 

 

Unsere durch zahlreiche Ausfälle geschwächte Rumpfelf machte es gegen den Tabellendritten zunächst keineswegs schlecht und gestaltete die durchaus lebhafte Partie in der ersten Spielhälfte zumindest ausgeglichen, wobei sich Donaumünster anfangs alles andere als wie einAufstiegskandidat präsentierte. Der kurzfristig in die SSV-Startelf gerückte Dennis Gallapeni hatte eine Großchance zur Führung für unser Team, auf der Gegenseite scheiterte Bernhard Schuster für den SVDE am glänzend reagierenden Dillinger Schlussmann Marco Manzano. Aus doch recht abseitsverdächtiger Position brachte Yannik Endres die Gäste im zweiten Anlauf in Führung (52. Spielminute), der freistehende Patrick Schubert war zuvor an Manzano gescheitert. Die Entscheidung und ein am Ende etwas zu hoch ausgefallenes Ergebnis gegen nie aufsteckende und letztlich ausgekonterte Donaustädter besorgten Gästekapitan Jürgen Sorg, Philipp Sturm, den der zuständige Schiedsrichterassistent im Abseits wähnte, von seinem "Chef" aber überstimmt wurde, sowie Schuster mit ihren Treffern zum 0:2 (84.), 0:3 (88.) und 0:4 (90.).


SSV Dillingen: Manzano; Neustätter, Riedinger, Roman Hatzenbühler, Ochs, Schendzielorz, Bulut Kaya (46. Minute Sakowrjaschin), Hermann, Mayer, Dennis Gallapeni (82. Imgrunt), Imgrunt (74. Bulut Kaya)
Schiedsrichter: Wolfgang Beck (SV Wechingen)
Zuschauer: 80
Tore: 0:1 (52.) Endres, 0:2 (84.) Sorg, 0:3 (88.) Sturm, 0:4 (90.) Schuster
Beste Spieler SSV: Neustätter, Schendzielorz

Kreisliga Nord Schwaben: Verdiente 0:2-Niederlage unserer Ersten Mannschaft beim FC Maihingen - Referee Wüst als Hauptdarsteller - Belakov und Bender mit muskulären Problemen vom Platz

 

 

Kurzum resümiert, die 0:2-Niederlage unseres Teams war hochverdient und die Gastgeber vom FC Maihingen hätten gegen die nie zu ihrem Spiel findenden Donaustädter bei zahlreichen guten Einschussgelegenheiten bereits in der ersten Spielhälfte "den Sack zumachen" müssen. Die Rieser hatten zudem vielleicht den Vorteil, dass sie den auffälligsten Akteur auf dem Spielfeld, Schiedsrichter Andreas Wüst von der DJK Stopfenheim, und dessen höchst eigenwillige Art der Spielleitung vom Rückrundenmatch gegen den FC Pfaffenhofen-Untere Zusam (2:0) im November bereits kannten. Der weit über ein erträgliches Maß hinaus arrogant und selbstherrlich auftretende Franke machte beiden Spielführern bereits beim Warmmachen vor dem Match unmissverständlich klar, dass er gewillt sei, bei herrlichem Fußballwetter jeden Spaß zu unterbinden und teilte mit, dass er beispielsweise bei jedem Reklamierruf nach Abseits sofort Gelbe Karten verteilen würde. So war es nicht verwunderlich, dass die intensive, aber keineswegs unfaire Partie unter zahlreichen Spielunterbrechungen, die nicht zuletzt darauf zurückzuführen waren, dass das Zusammenspiel des Unparteiischen mit seinen Assistenten in keinster Weise funktionierte, extrem litt. Die SSV musste im Verlauf der ersten Spielhälfte bereits dreimal wechseln, Denis Belakov und Eduard Bender (Foto) verließen den Platz mit muskulären Problemen, Alexander Imgrunt schien bereits nach seinem zweiten Foulspiel derart "ampelkartengefährdet", sodass Spielertrainer Andreas Mayer auch in diesem Fall die "Notbremse" ziehen und den Torjäger zunächst vom Feld nehmen musste. Gelb-Rot sah dann der normalerweise kreuzbrave David Balheim in einer Aktion, weil er dem Referee nach der Verwarnungskarte offenbar nicht gleich die erwünschte Unterwürfigkeit entbot (64. Spielminute), fünf Minuten später netzte Philipp Stimpfle auf Vorlage von Jürgen Liebhard zum längst überfälligen 1:0 für den FCM ein. Für die Entscheidung sorgte Dominik Göck nach Assist von Dominik Klaus (86.), ehe sich in der Nachspielzeit auch noch der ebenso normalerweise nicht als Rowdie im Verdacht stehende Arthur Hermann mit "Gelb-Rot" wegen Foulspiels verabschieden durfte.

SSV Dillingen: Manzano; Sebastian Lutz, Bender (44. Minute Balheim), Roman Hatzenbühler, Ochs, Neustätter, Mayer, Riedinger, Hermann, Belakov (38. Dennis Gallapeni/73. Imgrunt), Imgrunt (27. Sakowrjaschin)
Schiedsrichter: Andreas Wüst (DJK Stopfenheim)
Zuschauer: 70
Tore: 1:0 (69.) Philipp Stimpfle, 2:0 (86.) Dominik Göck
Beste Spieler SSV: Roman Hatzenbühler, Sebastian Lutz
Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rote Karten Balheim (64./Reklamieren) und Herrmann (90./Foulspiel/beide Dillingen)

Kreisliga Nord Schwaben: Unsere Erste Mannschaft behält im Donaustadion Dillingen aufgrund einer Leistungssteigerung in der zweiten Spielhälfte im Verfolgerduell gegen die SpVgg Altisheim/Leitheim verdient mit 2:1 die Oberhand - Arthur Hermann und "Capitano" Dominik Riedinger treffen

 

 

Keinen guten Start erwischte die anfangs mit vielen Fehlern im Spielaufbau agierende SSV gegen in der Offensive recht agile Gäste und musste bereits ab der elften Spielminute einem Rückstand hinterherlaufen: Peter Lettenbauer drückte eine Flanke von Patrick Höfele zum 0:1 über die Linie. Erst in der 30. Minute wurde es erstmals richtig brenzlig für die SpVgg, doch Schlussmann Sebastian Poppe parierte glänzend gegen Denis Belakov. Der bis dato überzeugende Poppe ließ dann aber einen Flachschuss von Arthur Hermann zum Ausgleich durch die "Hosenträger" rutschen (43.). Besser macht es sein starkes Gegenüber Marco Manzano, der unter anderem bravourös gegen Julian Schmidbaur klärte (52.). Dillingens Kapitän Dominik Riedinger (Bild) schoss seine nach der Pause deutlich spielbestimmenden Farben nach 66 Minuten mit einem unwiderstehlichen Solo zum verdienten 2:1-Heimsieg. Das Schiedsrichterteam um Tobias Heuberger vom TSV Möttingen bot die gewohnt überzeugende und unaufgeregte Leistung.
 
SSV Dillingen: Manzano; Schendzielorz, Bender, Roman Hatzenbühler, Ochs (18. Minute Bulut Kaya/75. Ochs), Sakowrjaschin, Mayer, Riedinger, Hermann (79. Dennis Gallapeni), Belakov (89. Kuhn), Imgrunt
Schiedsrichter: Tobias Heuberger (TSV Möttingen)
Zuschauer: 100
Tore: 0:1 (11.) Lettenbauer, 1:1 (43.) Hermann, 2:1 (66.) Riedinger
Beste Spieler SSV: Manzano, Hermann, Riedinger

Kreisliga Nord Schwaben: 2:0-Führung reicht am Ende nicht - die SSV Dillingen unterliegt beim Abstiegskandidaten FSV Reimlingen trotz zweier Belakov-Treffer verdient mit 2:3

 

 

Mit einer alles in allem verdienten 2:3-Niederlage beim "Kellerkind" FSV Reimlingen verabschiedete sich die SSV aus dem Rennen um Aufstiegsrelegationsrang zwei. Die um ihre letzte Chance auf den Klassenerhalt fightenden Gastgeber hatten gegen spielerisch versiertere Donaustädter ein deutliches Chancenplus, konnten dies aber zunächst nicht ummünzen. Dillingen hingegen schlug durch Denis Belakov (Bild), von Arthur Hermann und Eduard Bender jeweils schön in Szene gesetzt, zweimal zu (26./50. Spielminute), sodass das Spiel eigentlich entschieden schien. Doch die ersatzgeschwächten Rieser zeigten jedoch große Moral und drehten das Spiel, zunächst unterstützt vom mehrfach diskussionswürdig entscheidenden Referee, der beim Anschlusstreffer von Lukas Baumann seinen Abseits anzeigenden Assistenten fälschlicherweise überstimmte und auf einen kontrollierten Ballkontakt von Roman Hatzenbühler entschied (51.), Hannes Maletzke hatte den Treffer vorgelegt. Die SSV bekam das Spiel nicht mehr in den Griff, vor allem der schnelle Daniel Böhm wirbelte die Abwehrreigen der Donaustädter gehörig durcheinander. Sebastian Engel glich nach Foul an Tim Hurler per Foulelfmeter aus (58.), den Siegtreffer markierte Böhm auf Vorlage von Baumann (62.).

 

SSV Dillingen: Manzano; Schendzielorz, Bender, Roman Hatzenbühler, Ochs, Sakowrjaschin, Mayer, Riedinger, Hermann, Belakov, Imgrunt
Schiedsrichter: Benedikt Müller (WF Klingen)
Zuschauer: 100
Tore: 0:1, 0:2 (26. Minute/50.) Belakov, 1:2 (51.) Baumann, 2:2 (58.) Engel (Foulelfmeter), 3:2 (62.) Böhm

Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rote Karte Mayer (90./SSV/Unsportlichkeit)
Beste Spieler SSV: Belakov, Riedinger

Kreisliga Nord Schwaben: Die SSV entledigt sich mit einem 3:0-Heimerfolg im Nachholspiel gegen die SG Flotzheim/Fünfstetten letzter Abstiegssorgen - Alexander Imgrunt (2) und Denis Belakov treffen erneut

 

 

Souverän entledigte sich unsere Erste Mannschaft bei Schmuddelwetter im gegen Spielende dusteren Donaustadion letzter Abstiegsbedenken. Die wenigen Zuschauer sahen gegen die im Rahmen ihrer Möglichkeiten durchaus dagegenhaltende Spielgemeinschaft einen munteres Match, die Riesenchance zur Gästeführung vergab Nicolas Weigel bereits nach drei Minuten freistehend vor SSV-Keeper Marco Manzano (Bild). Unsere SSV zeigte sich davon jedoch unbeeindruckt, zudem ohne den abermals gesperrten Alexander Kinder im Offensivspiel deutlich gradliniger als zuletzt und schlug durch einen Doppelpack von Alexander Imgrunt (12./18. Spielminute), beide Male auf Vorlage von Denis Belakov, effizient zurück - 2:0. Belakov selbst besorgte nach Traumpass des erneut überzeugenden Eduard Bender den 3:0-Endstand (61.), der bei entsprechender Chancenverwertung durchaus noch hätte höher ausfallen können.
 
SSV Dillingen: Manzano; Schendzielorz, Bender, Roman Hatzenbühler, Ochs (78. Minute Bulut Kaya), Sakowrjaschin, Mayer (84. Kuhn), Riedinger, Hermann, Belakov, Imgrunt (81. Marcel Gallapeni)
Schiedsrichter: Christian Lindig (BC Huisheim)
Zuschauer: 60
Tore: 1:0, 2:0 (12./18) Imgrunt, 3:0 (61.) Belakov
Beste Spieler SSV: Belakov, Imgrunt, Schendzielorz

Kreisliga Nord Schwaben: Die SSV benötigt unterliegt in einem "farbenfrohen" Derby dem FC Pfaffenhofen-Untere Zusam mit 0:2 - Kinder und Neustätter fliegen vom Platz

 

 

Die Zuschauer sahen zwar ein keineswegs unfaires, aber dennoch recht farbenfrohes Derby, das ein wenig unter der recht kleinlichen Spielleitung des Unparteiischen litt. Dillingen fand im Spielaufbau aufgrund zahlreicher Passungenauigkeiten meist kaum ein Konzept gegen die defensiv sehr kompakt stehenden Gäste aus dem Zusamtal, die ihrerseits in einer weitestgehend ausgeglichenen Partie immer wieder kleine Nadelstiche nach vorne setzten. Einer davon führte nach feinem Pass des eingewechselten Daniel Reiser durch Gerd Gundacker zum 0:1 für den FC PUZ (31. Spielminute). Die SSV kam ein wenig verbessert aus der Halbzeitpause, doch Anton Neustätter (Bild) hatte nach vorangegangener Provokation seine Nerven wieder einmal nicht im Griff und sah wegen Nachtretens zurecht "Rot" (61.), sechs Minuten später folgte ihm Teamkollege Alexander Kinder nach Foulspiel mit der gleichen persönlichen Strafe, diese Entscheidung schien hier aber nicht zwingend geboten. Alexander Imgrunt traf in in doppelter Unterzahl nur den Pfosten (76.), die Kreisstädter zeigten Moral und drängten auf den Ausgleich. "Den Sack zu" für Pfaffenhofen-Untere Zusam machte bei viel Platz auf dem Spielfeld jedoch Marco Gundacker in der Nachspielzeit (90.+6).
 
SSV Dillingen: Manzano; Neustätter, Bender, Roman Hatzenbühler, Ochs (79. Minute Belakov), Sakowrjaschin (59. Schendzielorz), Kinder, Riedinger, Hermann, Belakov (59. Mayer), Imgrunt
FC PUZ: Philipp Glaß; Hörmann, Christoph Kehrle, Sailer (71. Mayr), Sebastian Winkler, Gerd Gundacker, Marco Gundacker, Kratzer (27. Reiser), Thomas Kehrle (76. Hahn), Pessinger
Schiedsrichter: Markus Bauer (Munzinger SV)
Zuschauer: 110
Tore: 0:1 (31.) Gerd Gundacker, 0:2 (90.+6) Marco Gundacker
Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rote Karten Riedinger (86./Foulspiel/SSV), Gundacker (86./Unsportlichkeit/PUZ); Rote Karten Neustätter (61./Unsportlichkeit), Kinder (67./Foulspiel/beide SSV)
Beste Spieler Bender, Mayer (SSV) - Gerd Gundacker, Reiser (PUZ)

Kreisliga Nord Schwaben: Die SSV benötigt "Weckruf" zum vierten Sieg in Folge - Imgrunt trifft beim 5:2 in Harburg wie Ribéry und Kinder doppelt

 

 

Nach der frühen Dillinger Führung durch "Knipser" Denis Belakov nach vier Minuten, die sein Spielertrainer Andreas Mayer mit einem feinen Pass vorbereitet hatte, hatten die Kreisstädter mächtig Probleme gegen das eigentlich nicht überzeugende  "Kellerkind" und passten sich trotz spielerischer Überlegenheit dem TSV Harburg an. Zudem haderte die SSV nicht ganz zu Unrecht mit dem etwas eigenwillig auftretenden Unparteiischen aus der Schiedsrichtergruppe Westschwaben, der eine Tätlichkeit von Vehbi Gucati an Spielführer Dominik Riedinger (24. Spielminute) sowie ein elfmeterreifes Foulspiel an Alexander Kinder (35./rechts im Bild) ungeahndet ließ. Fünf Minuten später wäre Kinder, nachdem Harburgs Schlussmann Michael Kola vom eigenen Mitspieler "über den Haufen" gerannt wurde, vor dem leeren Tor gestanden, doch wieder erfolgte ein reichlich ominöser Pfiff, genauso wie in der 56. Minute, als es nach einem zu lang geratenen Torabschluss von der Seite plötzlich Freistoß für die Gastgeber mittig vor dem Dillinger Tor gab. Steffen Schöfer sagte "Danke" und traf aus 17 Metern. Der TSV bestrafte weiterhin recht passive und fahrig agierende SSVler mit dem 2:1-Führungstreffer durch Konstantinos Karagiannis (60.), doch dies war der "Weckruf" und nur eine Minutenzeigerumdrehung später glich Kinder nach Einwurf von Wolfgang Ochs unwiderstehlich aus. Die Donaustädter waren im Wörnitzstadion nun endlich hellwach und Alexander Imgrunt tat es nach langer Vorlage von Eduard Bender Franck Ribéry mit einem sehenswerten Seitfallziehertor gleich - 2:3 (65.)! Die Entscheidung fiel durch zwei Standards: Zunächst markierte Kinder nach Foulspiel an Riedinger per Foulelfmeter sein zweites Tor (70.), den Endstand besorgte Mayer per direkt verwandeltem Freistoß, nachdem Kinder gefoult worden war (83.).

 

SSV Dillingen: Manzano; Neustätter, Bender, Roman Hatzenbühler, Ochs (66. Minute Schendzielorz), Sakowrjaschin, Kinder, Riedinger, Mayer (85. Bulut Kaya), Belakov, Imgrunt
Schiedsrichter: Josef Burkard jun. (VfL Großkötz)
Zuschauer: 50
Tore: 0:1 (4. Minute) Belakov, 1:1 (56.) Schöfer, 2:1 (60.) Konstantinos Karagiannis, 2:2, 2:4 (61./70. (Foulelfmeter)) Kinder, 2:3 (65.) Imgrunt, 2:5 (83.) Mayer

Beste Spieler SSV: Bender, Imgrunt, Kinder

Unsere aktuelle Wochenendvorschau:

 

Die SSV-Kreisligamannschaft reist zum TSV Harburg an die Wörnitz, unsere Zweite Mannschaft der SSV muss bei der "Reserve" des SV Holzheim antreten

 

 

Kreisliga Nord Schwaben, 22. Spieltag

TSV Harburg 1907 - SSV

Sonntag, 03. April 2016, 15:00 Uhr,
Wörnitzstadion Harburg (Bild), Grasstraße 18, D-86655 Harburg

 

Mit nur zehn Pluspunkten befindet sich der morgige SSV-Gastgeber TSV Harburg abgeschlagen auf dem vorletzten Tabellenplatz und hat bei einem Spiel weniger und 13 Punkten Rückstand auf den Relegationsrang wohl nurmehr theoretische Chancen auf den Klassenerhalt. Bereits seit fünf Spieltagen sind die Burgstädter ohne Punktgewinn, auch der Trainerwechsel von Gerhard Wenzel zur Heiko Förg förderte keine nennenswerten Fortschritte zu Tage. In unserem "Lager" hingegen "hängt der Himmel" nach drei Siegen in Folge und der anstehenden Rückkehr der zuletzt gesperrten Top-Offensivkraft Alexander Kinder "voller Geigen", die Stimmung ist entsprechend gelöst und gut wie lange nicht mehr. Dennoch wird in Harburg eine von Beginn an hochkonzentrierte Leistung notwendig sein, um nicht wie schon einmal in dieser Saison (1:6 gegen den FSV Marktoffingen) eine böse Überraschung gegen ein "Kellerkind" zu erleben. Winter-Neuzugang Bulut Kaya, eigentlich für die Dillinger "Zweite" in der B-Klasse eingeplant, feierte am vergangenen Sonntag beim 2:1-Heimsieg gegen den FC Maihingen sein Kreisligadebüt im Trikot unserer Ersten Mannschaft und zählt erneut zum Kader von Spielertrainer Andreas Mayer. Fehlen werden hingegen weiterhin die Langzeitverletzten Yanislav Delov (Schambeinentzündung) und Eugen Panov (Kreuzbandriss).

 

 

B-Klasse West 4 Schwaben, 18. Spieltag:

SV Holzheim 2 - SSV 2

Sonntag, 03. April 2016, 13:15 Uhr,
Sportplatz, Sudetenweg, D-89438 Holzheim

 

Unsere Zweite Mannschaft reist am Sonntagmittag zum Tabellensiebten SV Holzheim 2 ins Aschberggebiet und will mit einem Sieg, der bisherige Inhaber SG Bächingen/Medlingen ist spielfrei, auf Rang zwei vorstoßen.

Kreisliga Nord Schwaben: SSV-Erfolgsserie geht weiter - Denis Belakov und Alexander Imgrunt treffen zum 2:1-Heimerfolg gegen den FC Maihingen

 

 

Taktische Disziplin und ehrliche Arbeit waren die Erfolgsgaranten für den dritten Dillinger Sieg in Serie. Bei anfangs recht windigen Verhältnissen im Donaustadion neutralisierten sich in der ersten Halbzeit beide Teams weitestgehend, die Partie war von vielen Ballverlusten geprägt. Die SSV-Offensivaktionen waren aber ein wenig zwingender als die der Rieser Gäste, sodass die 1:0-Führung nach 36 Spielminuten durch Denis Belakov nach einem lang getretenen Freistoß von Anton Neustätter durchaus nicht ganz unverdient war. Eine herrliche Flanke von Wolfgang Ochs (Foto) verwertete Alexander Imgrunt per Kopf zum zweiten und vorentscheidenden Treffer für die Kreisstädter, Aaron Stimpfle konnte zehn Minuten vor dem Spielende noch verkürzen, sodass die SSV durchaus noch einmal ins Zittern kam, letztendlich aber zum dritten Mal in Folge jubeln durfte.

 

SSV Dillingen: Manzano; Neustätter, Bender, Roman Hatzenbühler, Ochs (67. Minute Schendzielorz), Sakowrjaschin, Hermann, Riedinger, Sakowrjaschin, Mayer, Belakov (90. Marcel Gallapeni), Imgrunt (76. Kaya)
Schiedsrichter: Markus Reichensberger (SpVgg Riedlingen)
Zuschauer: 80
Tore: 1:0 (36. Minute) Belakov, 2:0 (52.) Imgrunt, 2:1 (80.) Aaron Stimpfle
Beste Spieler SSV: Bender, Neustätter, Ochs

Kreisliga Nord Schwaben: 3:2 gegen die SpVgg Deiningen - SSV-Kreisligateam holt den nächsten "Dreier" - Spielertrainer Mayer, Hermann und Imgrunt treffen im Donaustadion

 

 

In einer relativ ausgeglichenen, aber auch ein wenig zerfahrenen Partie sorgte Dillingens Spielertrainer Andreas Mayer (rechts im Bild) für den ersten Höhepunkt, als er nach 15 Spielminuten einen Freistoß aus 18 Metern kunstvoll wie ein van-Gogh-Gemälde ins Deininger Tordreieck zelebrierte - 1:0! Der bienenfleißige Arthur Hermann legte kurz nach der Pause auf Vorlage von Denis Belakov den zweiten Treffer für die nun tonangebende SSV nach (47.). Siebzig  Minuten waren gespielt, als Alexander Imgrunt eine Freistoßflanke von Anton Neustätter zum 3:0 einköpfte, zwei Minuten später sah Gästeakteur Peter Gerstmeier nach einem üblen Tritt gegen Neustätter folgerichtig "Rot". Deiningens Anschlusstreffer durch Maximilian Kutscherauer (79.) und Stefan Neuwirt (90.+2) brachten die Kreisstädter zwar nochmal deutlich ins Schiwmmen, gefährdeten den verdienten Heimerfolg letzendlich aber nicht mehr.

SSV Dillingen: Manzano; Neustätter, Bender, Roman Hatzenbühler, Ochs, Sakowrjaschin, Hermann (77. Minute Balheim), Riedinger, Sakowrjaschin, Mayer, Belakov (90.+3 Kuhn), Imgrunt (79. Marcel Gallapeni)
Schiedsrichter: Jonathan Schädle (SV Wörnitzstein-Berg)
Zuschauer: 80
Tore: 1:0 (15.) Mayer, 2:0 (47.) Hermann, 3:0 (70.) Imgrunt, 3:1 (79.) Kutscherauer, 3:2 (90.+2) Neuwirt
Beste Spieler SSV: Roman Hatzenbühler, Hermann
Besondere Vorkommnisse: Rote Karte für Gerstmeier (Deiningen/72./Foulspiel)

Kreisliga Nord Schwaben: Geglückter Frühjahrsrundenauftakt mit einem überraschenden 2:1-Auswärtserfolg beim Spitzenteam TSV Möttingen - Imgrunt und Belakov treffen

 

 

Am Ende musste unser Kreisligateam zwar nochmal ein wenig zittern, den nicht unbedingt zu erwartenden Auswärtsdreier beim TSV Möttingen und unserem Ex-Trainer Armin Resselberger hatten es sich aber durch eine disziplinierte, leidenschaftliche und kämpferisch herausragende Mannschaftsleistung redlich verdient, die neu formierte Viererkette um Eduard Bender und Roman Hatzenbühler konnte zudem dabei durchweg überzeugen. Alexander Imgrunt bewies bei seinem Comeback in der Startelf, dass er seinen Torriecher nicht verloren hat, traf nach toller Vorarbeit von Arthur Hermann zum 0:1 (56. Minute) und legte seinem Sturmpartner Denis Belakov gleich noch den zweiten Dillinger Treffer auf (71.). Der Anschlusstreffer der Gastgeber durch Matthias Rathke fünf Minuten vor dem Ende kam zu spät, um dem Ergebnis gegen um jeden Zentimeter fightende SSVler noch eine Wendung zu geben.

SSV Dillingen: Manzano; Mayer (70. Balheim), Bender, Roman Hatzenbühler, Sakowrjaschin, Hermann, Riedinger, Neustätter, Ochs, Belakov (88. Schendzielorz), Imgrunt (79. Kuhn)
Schiedsrichter: Johannes Gerner (SSV Oberhochstatt)
Zuschauer: 110
Tore: 0:1 (56.) Imgrunt, 0:2 (71.) Belakov, 1:2 (85.) Matthias Rathke
Beste Spieler SSV: Bender, Roman Hatzenbühler, Imgrunt

Letztes Testspiel gegen die SSV Glött: Unsere Kreisligamannschaft wird nach starkem Beginn noch mit 2:5 deklassiert und geht offenbar schweren Zeiten entgegen

 

 

Eine halbe Stunde lang zeigte sich die SSV Dillingen aus der Kreisliga Nord auf dem Kunstrasen in Gersthofen von ihrer starken Seite, stand defensiv kompakt und stürzte den Kreisliga-West-Titelaspiranten SSV Glött von einer Verlegenheit in die nächste, die zwischenzeitliche 2:0-Führung der Dillinger durch einen "Doppelpack" von Denis Belakov (3.Spielminute/23.) war hochverdient. Unerklärlich war der kapitale Bruch, der danach im Spiel der Donaustädter vonstattenging und von den insbesondere läuferisch überzeugenden Aschberglern eiskalt im Stile einer Spitzenmannschaft ausgenutzt wurde. Benjamin Waidele traf gegen die teilweise wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen agierende Dillinger Abwehrreihe, der privat verhinderte Roman Hatzenbühler wurde dabei schmerzlichst vermisst, gleich dreimal (30./54./62.), die restlichen Lilientreffer waren den eingewechselten Peter Matkey (44.) und Dominik Wohnlich (74.) vorbehalten. Die SSV Glött scheint für ihren Frühjahrsrundenauftakt am kommenden Sonntag gegen den FC Grünweiss Ichenhausen gut gerüstet, während die Kreisstädter in dieser Verfassung, die über weite Teile des Testspiels einmal mehr Charakter, Kampfeswille und Leidenschaft nahezu komplett vermissen ließ, schwere Wochen im Kampf um den Klassenerhalt erwarten.

 

SSV Dillingen: Manzano; Neustätter, Riedinger, Schendzielorz, Sakowrjaschin (75. Minute Arben Nuraj), Hermann, Bender (60. Kuhn), Mayer, Ochs, Belakov, Kinder

Schiedsrichter: Patrick Meixner (DJK Hochzoll)

Zuschauer: 20

Testspiel gegen den TSV Haunsheim: SSV-Rumpfelf erlebt am Ende ein Debakel - 3:7 - große Sorgen um Eugen Panov

 

 

Eine Stunde lang konnte unsere stark ersatzgeschwächte - die Stammspieler Yanislav Delov (Leistenverletzung), Anton Neustätter, Wolfgang Ochs, Spielführer Dominik Riedinger (alle Grippe) mussten passen - Mannschaft das durchaus muntere und gutqualitative Testmatch auf dem kleinen Kunstrasenspielfeld in Gersthofen offenhalten, dann brachen, auch begünstigt durch eine indiskutable Defensivleistung der SSV, alle Dämme. Dem 1:0-Führungstreffer der Dillinger durch Denis Belakov nach noch nicht einmal einer Minute folgte wenig später der Schock, als auch noch Eugen Panov mit einer offenbar gravierenderen Knieverletzung vom Platz getragen werden musste. Der TSV Haunsheim zeigte deutlich, warum er die Tabelle der Kreisklasse West 2 souverän anführt und kam durch ein "Phantomtor" von Spielertrainer René Günzel zum nicht unverdienten Ausgleich (26. Spielminute). Alexander Kinder per Freistoß in die Torwartecke brachte Dillingen wieder in Front (34.), Benjamin Wahl (48.) und Yves Krpic (52.) drehten die Partie für die laufstarken und gut pressenden Haunsheimer - 2:3! Erneut Kinder glich zum letzten Mal aus (60.), ehe nahezu die komplette SSV-Defensivabteilung einschließlich des diesmal nicht überzeugenden Torhüters Marco Manzano und Abwehrchef Michael Schendzielorz unerklärlicherweise nicht mehr ihren Aufgaben nachkam, auf dem kleinen Platz zum Teil hanebüchen aufrückte und somit logischerweise noch weitere vier Gegentore durch erneut Günzel (64.), wiederum Wahl (68.), Dennis Böhm (70.) und nochmals Krpic (86.) schlucken musste.

 

SSV Dillingen: Manzano; Hermann, Sakowrjaschin, Schendzielorz, Panov (17. Minute Kuhn), Roman Hatzenbühler, Bender, Marcel Gallapeni, Mayer, Belakov, Kinder

Schiedsrichter: Mandred Stix (SV Donaumünster-Erlingshofen)

Zuschauer: 10

Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rote Karte für Bender (SSV/73./Foulspiel)

Leistungsgerechtes 2:2-Remis in Testderby gegen den FCG 2 - Denis Belakov trifft doppelt - Rauswurf für Erkan Demirci

 

 

Zwei grundverschiedene Halbzeiten sahen die Zuschauer des Fußball-Testpiels der beiden Kreisligisten SSV Dillingen und FC Gundelfingen 2 auf dem schwer bespielbaren Geläuf des Nebenspielfelds des Donaustadion. In Spielhälfte eins waren die Gäste aus der Gärtnerstadt in einem durchaus packenden Match mit vielen guten Torchancen auf beiden Seiten das ballsicherere Team, sodass deren 1:0-Pausenführung, die Matthias Schmid auf Vorlage des agilen Steffen Benke nach einer halben Stunde erzielte, auch absolut in Ordnung ging. Der neue SSV-Schlussmann Marco Manzano zeigte mehrfach seine Klasse und verhinderte Schlimmeres. Mehrfach vor gravierende Probleme stellte die FCG-Abwehr in Durchgang zwei der eingewechselte Alexander Kinder, der auch den Ausgleich durch Denis Belakov (55. Minute/Bild) vorbereitete. Nur vier Minuten später hatten die Kreisstädter das Spiel gedreht, als erneut Belakov nach Vorlage des des diesmal deutlich verbesserten Anton Neustätter traf. Eine Unzulänglichkeit in der Dillinger Defensivbewegung nutzte Alexander Grabenzeh nach Assist des ins Spiel gekommenen Marco Simic zum dem Spielverlauf nach alles in allem gerechten 2:2-Endstand.

 

Nicht mehr zum Dillinger Kader gehört ab sofort Erkan Demirci, der am Rande der Partie nicht zum ersten Mal disziplinarische Auffälligkeiten zeigte. Unser Vorsitzender Christoph Nowak äußerst sich wie folgt zu den Vorgängen: "Ein Spieler, der aufgrund seiner mangelnden Fitness infolge mehrfachen unentschuldigten Fehlens im Training und weiterer zahlreicher Aspekte, die im Innenleben einer Mannschaft keinesfalls tragbar sind, nicht berücksichtigt wird und dann deshalb den Trainer auf der Ersatzbank auch noch für die Zuschauer laut hörbar übelst beschimpft und beleidigt sowie bedroht, hat in keinem Fußballklub dieser Welt eine Daseinsberechtigung."

 

SSV Dillingen: Manzano; Panov, Schendzielorz, Riedinger, Neustätter (78. Minute Ochs), Bender (84. Hermann), Roman Hatzenbühler, Hermann (46. Sakowrjaschin), Marcel Gallapeni (46. Kinder), Mayer (78. Kuhn), Belakov

Schiedsrichter: David Feike (SC Tapfheim)

Zuschauer: 50

Erstes Testspiel beim TSV Gersthofen: Die SSV Dillingen kann nur eine Halbzeit mithalten

 


Am Ende stand ein vom Ergebnis her deutlicher 3:0-Sieg des favorisierten Fußball-Bezirksligisten TSV Gersthofen gegen die eine Spielklasse tiefer beheimatete SSV Dillingen zu Buche, obwohl die ohne ihre Stammspieler Alexander Kinder, Wolfgang Ochs und Eugen Panov angetretenen Gäste aus der Großen Kreisstadt von der Donau zumindest in Hälfte eins ordentlich mithalten konnen und sich taktisch klug verhielten. Chancen ergaben sich auf beiden Seiten, wobei die Torhüter Robert Senft und Marco Manzano sich jeweils des öfteren auszeichnen konnten. Nach der Pause merkte man, dass bei Dillingen nicht nur aufgrund des späteren Vorbereitungsbeginns bei einigen Akteuren noch deutliche konditionelle Defizite zu verzeichnen sind, der TSV spielte zudem auch seinen Heimvorteil auf dem Kunstrasengeläuf aus und kam durch Treffer von Marco Lettrari (49. und 69. Spielminute/Foulelfmeter) und Christoph Werner (74.) zu einem insgesamt auch in dieser Höhe verdienten Testspielerfolg. Das nächste Testspiel bestreitet die SSV am kommenden Sonntag (14:30 Uhr Donaustadion Nebenspielfeld) gegen den FC Gundelfingen 2, das Vorspiel um 12:45 Uhr bestreitet die Dillinger Kreisligareserve gegen die Zweitvertretung des TSV Pfersee. 

 

SSV Dillingen: Manzano; Sakowrjaschin, Schendzielorz, Riedinger, Neustätter, Marcel Gallapeni (46. Minute Kuhn), Hermann (46. Demirci), Roman Hatzenbühler (46. Bender), Mayer, Delov (68. Kasko-Spak), Belakov

Schiedsrichter: Heinrich Mayer (MBB-SG Augsburg)

Zuschauer: 40

Winterpause beendet: Die SSV-Seniorenteams starten mit der Vorbereitung für die Frühjahrsrunde 2016

 

 

Unsere Kreisligamannschaft startet nach der langen Winterpause am Montag, dem 08. Februar 2016 (19:00 Uhr Donaustadion), mit der ersten Einheit in die Vorbereitung für Frühjahrsrunde. Drei Tage später, also am Donnerstag, dem 11. Februar 2016 (19:00 Uhr Donaustadion), nimmt auch unsere Zweite Mannschaft wieder den Trainingsbetrieb im Freien auf.

Selbstverständlich sind in den nächsten Wochen bis zum jeweiligen Punktrundenstart am zweiten Märzwochenende für beide Teams auch eine Reihe von Testspielen geplant.

 

Erste Mannschaft:

14. Februar 2016 (15:00 Uhr) TSV Gersthofen - SSV
21. Februar 2016 (14:30 Uhr) SSV - FC Gundelfingen 2
28. Februar 2016 (14:30 Uhr) SSV - TSV Haunsheim
06. März 2016 (15:00 Uhr) SSV - SSV Glött

 

Zweite Mannschaft:

21. Februar 2016 (12:45 Uhr) SSV - TSV Pfersee 2
05. März 2016 (14:00 Uhr) SSV - SV Ziertheim-Dattenhausen

ICU-Hallencup "Kick&Dance" des SV Lohhof 2016: Bereits nach der Vorrunde ist Schluss für unsere Kreisligamannschaft

 


Dem schmeichelhaften 4:2-Auftakterfolg gegen den SV DITIB Unterschleißheim, den man weitestgehend dem in dieser Partie überragenden Neuzugang zwischen den Pfosten, Marco Manzano (Bild), zu verdanken hatte, folgten trotz eines stark besetzten SSV-Aufgebots zwei Last-Second-Niederlagen gegen die erste Garnitur der Gastgeber (2:3) und den SV Niederroth (3:4), die man sich aufgrund einer ganz schwachen Chancenauswertung und einer unkonzentrierten Defensivarbeit ausnahmslos selbst zuzuschreiben hatte. Sowohl der spätere Turniersieger Lohhof als auch Niederroth wären für unsere Mannschaft durchaus schlagbar gewesen und erreichten im weiteren Turnierverlauf das Finale...

 

Trainingsauftakt für die Frühjahrsrunde im Freien ist für unsere Kicker am Montag, dem 08. Februar 2016, um 19:00 Uhr im Donaustadion, der erste Test steigt dann am Sonntag darauf um 15:00 Uhr beim Bezirksliga-Nord-Vertreter TSV Gersthofen auf Kunstrasen in der dortigen SELGROS-Arena!

 

SSV: Manzano; Riedinger, Roman Hatzenbühler, Sakowrjaschin, Demirci, Hermann, Delov, Neustätter, Belakov, Kinder

Reichhardt-Masters der SSV Höchstädt: Dillinger Rumpftruppe schlägt sich ordentlich und erreicht immerhin Rang sieben

 


Unsere Kreisligamannschaft, die am Zweiten Weihnachtsfeiertag 2015 vor gut 300 Zuschauern in der Nordschwabenhalle mit dem wirklich allerletzten Aufgebot angetreten war, hat sich in Höchstädt dennoch einigermaßen passabel präsentiert und erreichte mit einem 6:5-Erfolg nach Neunmeterschießen gegen den Gastgeber immerhin Rang sieben des Gesamtklassements. Aushilfstorwart "Edi" Bender parierte im Platzierungsspiel zwei Siebenmeter und verwandelte den entscheidenden höchstselbst. Bei einer besseren Chancenverwertung in den Gruppenspielen wäre sogar eine noch besserer Platzierung im Zehner-Teilnehmerfeld möglich gewesen. David Balheim kam nach längerer Auszeit aus beruflichen Gründen, bevor er sich wiederum für einige Monate nach Südafrika verabschiedet, wieder einmal im SSV-Trikot zum Einsatz und bot eine gute Leistung. Landesligist FC Gundelfingen sicherte sich jederzeit souverän und ungefährdet den Turniersieg - im Finale besiegten die Gärtnerstädter den TSV Offingen standesgemäß mit 4:0.

 

SSV: Bender; Balheim, Schendzielorz, Panov, Riedinger, Roman Hatzenbühler, Neustätter, Belakov, Arben Nuraj

Die SSV überrascht beim Bubesheimer Hallencup mit toller Vorrunde - Aus gegen den späteren Turniersieger im Halbfinale

 


Mehr als achtbar zog sich Fußball-Kreisligist SSV Dillingen beim diesjährigen JAKO-Hallencup des SC Bubesheim aus der Affäre. In dem hochklassig besetzten Futsal-Turnier in der Günzburger Rebayhalle scheiterten die Mannen von Spielertrainer Andreas Mayer erst im Halbfinale am Gastgeber und späteren Turniersieger SCB, dies aber deutlich mit 0:6. Zuvor unterlag die SSV im ersten Vorrundenspiel der Gruppe 2 dem Landesligisten SC Ichenhausen knapp mit 0:1, besiegte danach aber den Spitzenreiter der Bezirksliga Süd Schwaben, den TSV Schwaben Augsburg, durch Treffer von Denis Belakov und Arben Nuraj mit 2:1. Danach wurde mit dem TSV Ziemetshausen ein weiterer Vertreter aus der Bezirksliga Süd durch zwei Tore von Alexander Kinder mit dem gleichen Ergebnis bezwungen, ehe man im letzten Gruppenspiel in einem mitreißenden Match gegen den FC Günzburg aus der Bezirksliga Nord durch Tore von Denis Belakov, Erkan Demirci, Roman Hatzenbühler und Alexander Kinder ein 4:4-Unentschieden erzielte und als klassentiefster Verein sensationell den Gruppensieg sicherte. Aus einer geschlossen guten Mannschaftsleistung ragte bei den Kreisstädtern der etatmäßige Defensivspieler Eduard Bender (Bild) diesmal als bravouröser Schlussmann heraus.

 

SSV: Bender; Demirci, Sakowrjaschin, Roman Hatzenbühler, Hermann, Neustätter, Belakov, Arben Nuraj, Kinder

Generalabsage durch Kreisspielleiter Rainer Zeiser - Fußball-Kreis Donau ab sofort in der Winterpause

 

 

Aufgrund einer durch Kreisspielleiter Rainer Zeiser (Bubesheim) erfolgten Generalabsage für den Rest des Jahres 2015 ist im Fußball-Kreis Donau ab sofort Winterpause!
Das heißt, auch das für kommenden Samstag, den 18. November 2015 (14:30 Uhr), angesetzte Nachholspiel unserer Kreisligamannschaft gegen den FC Maihingen findet damit erst im Frühjahr 2016 zu einem noch nicht feststehenden Nachholtermin statt.


Unsere "Erste" nimmt in der Halle am zweiten Weihnachtsfeiertag am "Reichhardt-Masters" der SSV Höchstädt Abt. Fussball teil, unsere Zweite Mannschaft betritt am Dreikönigstag 2016 beim Indoor-Event von Türk Gücü Lauingen das Parkett!

Kreisliga Nord Schwaben: Leistungsgerechtes 3:3-Unentschieden im Derby beim TSV Unterthürheim zum Jahresabschluss - couragierter und engagierter SSV-Auftritt

 

 

SSV-Spielertrainer Andreas Mayer war der überragende Akteur unserer Mannschaft und verhinderte kurz vor Schluss in einer mitreißenden, aber dennoch absolut fairen Partie einen möglichen Heimsieg des TSV Unterthürheim. Die Zusamtaler hatten die richtige Entscheidung getroffen, nicht abzusagen, denn das Unterthürheimer Geläuf war ordentlich bespielbar. In einer ansonsten torszenenarmen ersten Spielhälfte schickte Mayer nach gut einer Viertelstunde mit einem feinen Pass Yanislav Delov auf die Reise, der allein vor TSVU-Zerberus Andreas Eisenkolb cool blieb und zur Führung der Donaustädter traf (Bild). Kurz vor der Pause gelang dem quirligen Daniel Gumpp der inzwischen durchaus verdiente Ausgleich. Knapp zehn Minuten nach dem Wechsel ergab sich nach einem Freistoß von Christian Binswanger eine undurchsichtige Situation vor dem Tor der Kreisstädter, Mathias Moser verwertete einen Abpraller – 2:1, Dillingen reklamierte vergeblich auf Abseits. Doch nach toller Vorlage des grippegeschwächten Alexander Kinder stellte Mayer kurz darauf wieder den Gleichstand her. Die SSV wollte mehr, doch diesmal scheiterte Delov allein vor Eisenkolb. Nach dem 3:2 durch Leonhard Neumann sah Unterthürheim schon wie der sichere Sieger aus, ehe in der 89. Spielminute erneut Mayer für nie aufsteckende und couragiert auftretende Dillinger mit einem fulminanten Volleyschuss aus kurzer Distanz den alles in allem durchaus gerechten 3:3-Endstand besorgte. Schiedsrichter Marco Röthlein (TSV Buch/Unterfranken) war jederzeit ein souveräner Spielleiter.

Nach der harschen Kritik der letzten Wochen zeigte das Dillinger Team auf jeden Fall eine positive Reaktion und verdiente sich mit einem couragierten Auftritt das 3:3-Remis redlich. Klärungsbedarf bestand noch hinsichtlich der "T-Frage", denn der reaktivierte Mehmet Uzun stand zwischen den Pfosten, der bisherige Stammtorwart Alexander Singer hingegen gar nicht im Kader. "Mehmet hat nach nur drei Trainingseinheiten genau das gezeigt, was wir uns von unserer Nummer eins erwarten, nämlich eine souveräne Ausstrahlung und eine sichere Spieleröffnung", so SSV-Vorsitzender Christoph Nowak, der aber auch menschliches Mitgefühl für Singer zeigt: "Es ist doch völlig verständlich, dass er jetzt erstmal richtig frustriert ist, aber wir waren auch weit davon entfernt, ihm die Schuld für die jüngsten Misserfolge in die Schuhe zu schieben. Er ist ebenso ein guter Keeper und und alle bei uns würden sich freuen, wenn er sich nach ein paar Tagen Bedenkzeit dazu entschließt, in der Wintervorbereitung wieder Vollgas zu geben und den Konkurrenzkampf mit dem neu verpflichteten Marco Manzano anzunehmen."


TSV Unterthürheim: Eisenkolb; Miller (71. Minute Mattes), Höchstötter, Neher, Rigel, Neumann, Moser, Lechner, Hempel, Binswanger, Gumpp
SSV Dillingen: Uzun; Ochs (4. Hermann), Riedinger, Nieke, Panov (46. Kinder), Neustätter, Demirci, Bender, Mayer, Delov, Belakov
Schiedsrichter Marco Röthlein (TSV Buch/Unterfranken)

Tore: 0:1 Delov (18.), 1:1 Gumpp (44.), 2:1 Moser (54.), 2:2 Mayer (56.), 3:2 Neumann (80.), 3:3 Mayer (89.)
Beste Spieler: Gumpp, Rigel - Delov, Mayer
Zuschauer: 150

Kreisliga Nord Schwaben: Peinliches 1:6-Heimdebakel gegen den Tabellenletzten FSV Marktoffingen - nur Denis Belakov trifft

 

 

Mitten in die drückende Dillinger Überlegenheit fiel der Führungstreffer für die Gäste, als Seitz einen 17-Meter-Freistoß gekonnt versenkte (21. Minute). Die SSV schlug sofort zurück und glich nur 60 Sekunden später durch Belakov per Kopf aus, um dann kollektiv in den Modus "Bodenlos und peinlich" zu schalten. Marktoffingen zog durch Treffer von Hlawatsch (28.) und dem von Panov angeschossenen Lingel (43.) folgerichtig auf 3:1 davon. Erneut Hlawasch nutzte den dritten Assist von Birkle gar zum 1:4 (49.). Für eine Aufholjagd wie im Hinspiel fehlte den maßlos und in allen Belangen enttäuschenden Kreisstädtern danach das Konzept und vor allem der Wille. Eine weitere Kombination Birkle auf Hlawatsch sorgte nach 73 Spielminuten für das fünfte Tor der Nordrieser, Moritz Faußner zog nach erneutem Assist von Birkle den 1:6-Schlussstrich unter das SSV-Heimdebakel.

Im Vorsitzenden der SSV Dillingen, Christoph Nowak, brodelte es mächtig nach dem Desaster gegen den Tabellenletzten : "Wenn ich das sage, was ich über mehrere unserer Akteure denke, betrete ich den strafrechtlich relevanten Bereich". Spielertrainer Andreas Mayer stehe außerhalb jeglicher Diskussion, denn der verwalte nur das, was die Mannschaft anbiete - und dies war am Sonntagnachmittag nach Meinung des Vorstands nahezu vereinsschädigend: "Einige sind unwürdig, das Trikot unseres Traditionsvereins zu tragen. Wir werden die Woche über beraten, wen wir entsprechend abstrafen. Die Zweite Mannschaft hat eine hervorragende Herbstrunde absolviert, von dort werden wir den einen oder anderen, der bereit ist, den Abstiegskampf anzunehmen, hochziehen. Ich empfehle zudem einigen vermeintlich Arrivierten vor dem Spiel in Unterthürheim den sonntäglichen Kirchgang - dann können sie sich schon einmal an das harte Holz der Ersatzbank oder der Thürheimer Tribüne gewöhnen".

 

SSV Dillingen: Singer; Panov (46. Neustätter), Nieke, Schendzielorz (46. Ochs), Sakowrjaschin, Belakov, Bender (46. Imgrunt), Mayer, Hermann, Delov, Kinder
Schiedsrichter: Toni Haußenreißer (BC Aresing)
Tore: 0:1 (21. Minute) Seitz, 1:1 (22.) Belakov, 1:2, 1:4, 1:5 (28./49./73.) Hlawatsch, 1:3 (43.) Lingel, 1:6 (86.) Moritz Faußner
Beste Spieler: Keine - Birkle, Hlawatsch
Zuschauer: 80

Kreisliga Nord Schwaben: Die SSV unterliegt zum Rückrundenauftakt im Derby bei der SSV Höchstädt völlig unnötig mit 1:2 und muss sich nun mit dem Abstiegskampf auseinandersetzen

 

 

Ausschließlich selbst zuzuschreiben hatte sich die SSV Dillingen die 1:2-Derbyniederlage bei der SSV Höchstädt in einer intensiven Partie auf allerdings überschaubarem sportlichem Niveau. Während man den Platzverweis von Kapitän Dominik Riedinger in der 22. Spielminute wegen einer vermeintlichen "Notbremse" noch in die Kategorie "unglücklich" einordnen konnte, da sich sein leicht gefoulter Gegenspieler wohl im Abseits befand, war die personelle Schwächung durch die "Ampelkarte" des disziplinarisch nicht zum ersten Mal auffälligen Anton Neustätter nach 68 Spielminuten wohl mit spielentscheidend, was für gehörigen Unmut in den eigenen Reihen sorgte. Neustätter war zwar vom Höchstädter Sebastian Wanek regelwidrig angegangen worden, "bettelte" aber danach den Unparteiischen solange, bis dieser ihm endlich "den Gefallen" tat und ihn vom Platz schickte (Bild). Beim Foulspiel von Edgard Krez, der zu Dillingens Führungstreffer durch Alexander Kinder per Foulelfmeter führte (14.), beließ es der Referee trotz Verhinderung einer klaren Torchance bei "Gelb", was so gar nicht zu seinem ansonsten an den Tag gelegten restriktiven Stil der persönlichen Bestrafung passen wollte. Kurz vor dem Siegtreffer der "Rothosen" in der Nachspielzeit durch Patrick Wanek hätte der diese Saison ansonsten so stark aufspielende Denis Belakov die Kreisstädter in Führung und wohl auch zum Sieg schießen können, doch nun ist wieder Abstiegskampf angesagt und die SSV steht am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen Schlusslicht Marktoffingen gehörig unter Druck.

 

SSV Dillingen: Singer; Sakowrjaschin, Riedinger, Nieke, Panov (51. Minute Schendzielorz); Belakov, Neustätter, Kinder, Mayer, Delov (40. Ochs), Imgrunt (74. Delov)

SSV Höchstädt: Polat; Artur Stegner, Kölle, Krez, Maximilian Veh, Michael Mayerle; Patrick Wanek (90.+4 Kasumi), Sebastian Wanek, Kasumi (46. Armend Nuraj/88. Moltschanow), Chirica, Moltschanow (57. Grimm)

Schiedsrichter: Heinrich Mayer (MBB SG Augsburg)

Tore: 0:1 (14.) Kinder (Foulelfmeter), 1:1 (61.) Artur Stegner, 2:1 (90.+2) Patrick Wanek

Beste Spieler: Michael Mayerle, Patrick Wanek - Singer, Nieke

Zuschauer: 200

Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rote Karten für Krez (Höchstädt/19./Unsportlichkeit), Artur Stegner (Höchstädt/85./Foulspiel) und Neustätter (Dillingen/68./Unsportlichkeit); Rote Karte für Riedinger (Dillingen/22./"Notbremse")

Kreisliga Nord Schwaben: 2:3-Auswärtsniederlage in einem spannenden Match beim Bezirksligaabsteiger SV Holzkirchen - nach schwacher erster Hälfte bringt der Unparteiische die SSV am Ende um den verdienten Lohn

 

 

Mit einer in allen Mannschaftsteilen unterirdischen Leistung konnte die SSV den laufstarken Gastgebern in Halbzeit eins keinerlei Paroli bieten und geriet folgerichtig mit 0:3 in Rückstand. Tobias Rau mit einem "Doppelschlag" (19./20. Minute) nutzte kapitale individuelle Abwehrfehler der Kreisstädter, Micha Köhnlein nickte nach einem Eckball ungehindert ein (40.). Ein vollkommen anderes Dillingen kam aus der Kabine und verkürzte auf durch Alexander Kinder (58.) und Denis Belakov (65.) auf 3:2. Der völlig indisponierte Schiedsrichter Josef Schneider (VfB Tannhausen/Württemberg) versagte der SSV in der Nachspielzeit das mögliche und längst verdiente Remis, als er nach einem klaren Foul an Erkan Demirci seinen Assistenten ohne ersichtlichen Grund überstimmte und auf Freistoß für den SV Holzkirchen statt Foulelfmeter entschied.

 

Unser Vorsitzender Christoph Nowak, den nicht nur die reichlich dürftige Vorstellung unseres Teams in der ersten Halbzeit erzürnte, äußerte sich nach der 2:3-Niederlage über die indiskutable Schiedsrichterleistung des Unparteiischen Josef Schneider (Bild) wie folgt zu den Medien: "Der Mann ist Chef der Gruppe Aalen und hat sich selbst eingeteilt. Ob er überhaupt die notwendige Qualifikation für die bayerische Kreisliga, vergleichbar mit der Bezirksliga Württemberg, vorweisen kann, konnten wir bei unseren Recherchen bislang jedenfalls nicht feststellen. Er sagte zu unseren Spielern, den von seinem Assistenten angezeigte Strafstoß in der Nachspielzeit, könne man geben, er wolle aber nicht. Zudem hat er einen unserer Akteure bei einem völlig normalen Reklamiervorgang nach dessen Angaben übelst beleidigt. Dies hat noch ein Nachspiel. Auf jeden Fall habe ich unserem Kreisschiedsrichterobmann Wolfgang Glaser noch am Samstagabend deutlich meine Meinung zu diesem meiner Ansicht nach immer unsinnger werdenden Schiedsrichteraustausch mit dem Württembergischen Fußballverband mitgeteilt, dem wir jetzt schon mehrfach quasi zum Opfer gefallen sind. Einmal kam nur der Schiedsrichter und kein Gespann, das nächste Mal gar ein 66-Jähriger. Wenn Glaser in seiner ursprünglich für das Spiel zuständigen und eingeteilten Gruppe Westschwaben zu wenig Personal hat, dann muss er, wie wir Vereine auch, eben daran hart arbeiten, Nachwuchs zu akquirieren. Seine diesbezügliche Jammerei nervt mich, diese Problematik kann nicht immer nur auf die Vereine abgeschoben werden. Die Schwestergruppe Nordschwaben oder die SRG Neuburg machen dies im Gegensatz jedenfalls ganz hervorragend. Fehler macht jeder, auch wir Funktionäre oder die Spieler, aber pro Kreisligaspiel sind inzwischen im Schnitt knapp 100,-- Euro netto Schiedsrichterkosten fällig. Eine gewisse grundsätzliche Qualität darf dann schon erwartet werden."

 

SSV Dillingen: Singer; Ochs (46. Minute Mayer), Nieke, Schendzielorz (39. Delov), Panov, Kinder, Hermann, Demirci, Riedinger, Belakov, Neustätter (81. Ochs), Kinder
Schiedsrichter: Josef Schneider (VfB Tannhausen)
Zuschauer: 75
Tore: 1:0, 2:0 (19./20.) Tobias Rau, 3:0 (40.) Köhnlein, 3:1 (58.) Kinder, 3:2 (65.) Belakov
Besondere Vorkommnisse: Rote Karte Demirci (Dillingen/90.+1/Unsportlichkeit)

Kreisliga Nord Schwaben: Die SSV unterliegt im Spitzenspiel Tabellenführer FC 08 Donauwörth verdient mit 2:4 - Belakov und Demirci treffen für Dillingen

 

 

Das Spitzenduell begann vor ernüchternder Zuschauerkulisse sogleich mit Volldampf: Der Minutenzeiger hatte noch keine ganze Zeigerumdrehung vollendet, als Dillingens Alexander Kinder bereits FC-08-Schlussmann Martin Müller umkurvt hatte, dann aber nur das Außennetz traf. Der wegen muskulären Problemen kurzfristig nicht im Kader stehende Donauwörther Spielertrainer Volkan Cantürk wähnte Kinder dabei im Abseits, reklamierte zu heftig und musste sogleich auf die Tribüne. Die Gäste kamen danach gut ins Spiel und waren besser, scheiterten aber mehrfach am stark reagierenden SSV-Torwart Alexander Singer. Maximilian Bschor schoss aus ähnlich aussichtsreicher Position wie zuvor Kinder über das Tor (23.). SSVler Konstantin Sakowrjaschin kam dann im Tackling gegen Alexander Musaeus zu spät - hart, aber regelkonform "Rot" (Bild) und Elfmeter, Dominik Marks verwandelte sicher zum inzwischen verdienten 0:1 (30.). Eher überraschend fiel dann zwölf Minuten später der Dillinger Ausgleichstreffer durch Denis Belakov, Kinder hatte nach genialem Pass von Dominik Riedinger assistiert. Singer fällte Bschor ohne Not und Marks verwandelte auch den zweiten Strafstoß für Donauwörth - 1:2 (56.). Bei einem schnellen Konter legte Marks elf Minuten später ab auf Maik Malik, der zum dritten Mal für die Reichsstädter traf, Bschor köpfte nach Flanke von Musaeus gar das 1:4 (71.). Erkan Demirci verkürzte zwei Minuten vor dem Schlusspfiff des guten Referees Felix Kuntz vom FC Mertingen für nie aufsteckende Dillinger nach tollem Solo von Yanislav Delov zum 2:4-Endstand.

SSV Dillingen: Singer, Sakowrjaschin, Schendzielorz, Nieke (46. Demirci), Neustätter, Ochs (83. Hermann), Hermann , Mayer (46. Delov), Riedinger, Belakov, Kinder (78. Imgrunt)
Schiedsrichter: Felix Kuntz (FC Mertingen)
Zuschauer: 100
Beste Spieler: Neustätter, Ochs - Bschor, Marks
Tore: 0:1, 1:2 (30./56.) Marks (Jeweils Foulelfmeter), 1:1 (42.) Belakov, 1:3 (67.) Malik, 1:4 (71.) Bschor, 2:4 (88.) Demirci
Besonderes Vorkommnis: Trainer Cantürk (Donauwörth) wird des Innenraums verwiesen (2./Unsportlichkeit); Rote Karte für Sakowrjaschin (Dllingen/29./"Notbremse")

Kreisliga Nord Schwaben: 3:2-Auswärtssieg im Verfolgerduell beim SV Donaumünster-Erlingshofen - die SSV ist weiter auf dem Vormarsch - nun kommt der Spitzenreiter

 


In der Kreisliga Nord ist die SSV Dillingen nach dem 3:2-Auswärtserfolg beim SV Donaumünster-Erlingshofen nun schon seit sechs Partien ungeschlagen, hat dabei 14 Punkte eingeheimst und liegt hinsichtlich ihres Saisonziels "Vorne mitspielen" derzeit wieder voll im Soll. Am kommenden Samstagnachmittag (15:30 Uhr) gastiert nun der zuletzt auch nicht mehr restlos überzeugende Tabellenführer FC Donauwörth 08 zum Topspiel im Donaustadion. Dann hoffen die Kreisstädter zum einen auf eine ansehnliche Kulisse, zum anderen insgeheim wohl auch ein klein wenig darauf, den Topfavoriten vielleicht ein bisschen ärgern zu können.
In einem ebenso gutklassigen wie am Ende hochdramatischen Verfolgerduell behielt die SSV am Ende, obwohl man einen Zwei-Tore-Vorsprung aus der Hand gab, den Spielanteilen entsprechend nicht ganz unverdient die Oberhand. "Wir haben es uns selbst unnötig schwer gemacht", konstatierte Dillingens Spielertrainer Andreas Mayer, der mit einem Traumpass vier Minuten vor dem Spielende die Entscheidung durch den eingewechselten Yanislav Delov (Foto) einleitete, nach dem intensiven Match. Zuvor hatten Denis Belakov mit einem Doppelpack (36./65. Spielminuten) und SVDE-Kapitän Jürgen Sorg, der für seine nie aufsteckende und keineswegs enttäuschende Mannschaft ebenso zweimal traf (67./81.), für ausgeglichene Verhältnisse an der Birkschwaige gesorgt. Donaumünster haderte mit dem sehr spouverän auftretenden Referee Stefan Sommer (TSV Neusäß), doch die Entscheidung, dass Delov beim Dillinger Siegtreffer nicht im Abseits gestanden hatte, war wohl richtig. Diskussionswürdig war hingegen vielleicht das unmittelbar zuvor erfolgte Tackling von Konstantin Sakowrjaschin genauso wie das vermeintliche Foul von SSVler Marvin Nieke, das zuor zu Sorgs Ausgleich per direktem Freistoß geführt hatte.

 

SSV Dillingen: Singer, Sakowrjaschin, Schendzielorz (68. Delov), Nieke, Neustätter, Ochs (33. Bender/74. Demirci), Hermann, Mayer, Riedinger, Belakov (88. Schendzielorz), Kinder
Schiedsrichter: Stefan Sommer (TSV Neusäß)
Zuschauer: 100
Beste Spieler: Sorg, Sturm - Belakov, Schendzielorz
Tore: 0:1, 0:2 (36./65) Belakov, 1:2, 2:2 (67./81.) Sorg, 2:3 (86.) Delov